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Frauenfelder Stadtratswahlen: Die SVP geht mit Andreas Elliker auf Nummer sicher

Am Dienstagmorgen hat die SVP ihre Kandidatur für die Nachfolge von Stadtrat Ruedi Huber präsentiert. Dass es Gemeinderat Andreas Elliker ist, überrascht nicht.
Mathias Frei
SVP-Stadtratskandidat Andreas Elliker. (Bild: Mathias Frei)

SVP-Stadtratskandidat Andreas Elliker. (Bild: Mathias Frei)

Er war Favorit und ist nun Kandidat: Andreas Elliker. Der Vizefraktionspräsident im Gemeinderat und Präsident der SVP Frauenfeld soll die Nachfolge von Ruedi Huber im Stadtrat antreten. Das hat der Vorstand der SVP Frauenfeld vergangenen Donnerstag beschlossen und am Dienstagmorgen kommuniziert. Die offizielle Nomination durch die Mitgliederversammlung Ende November sollte nurmehr Formsache sein. Die SVP geht damit den sicheren Weg. Mit dem Einer-Vorschlag signalisiert die Partei, dass das Halten des einen Mandats vorrangig ist, eben «Safety first». Parteivizepräsident Kurt Sieber sagt bezüglich einer möglichen zusätzlichen Kandidatur aus dem bürgerlichen Lager, man werde abwarten, bis Namen feststehen würden.

Gleichwohl nimmt Elliker den Wahlkampf nicht auf die leichte Schulter:

«Ich bin überzeugt, dass wir auf die Bevölkerung zugehen müssen, um zu erklären, was wir wollen.»

Denn Stadtratswahlen seien zuerst Personenwahlen. Fakt ist aber: Die SVP ist klar die stärkste Partei im Gemeinderat und hält zehn Mandate. Und obwohl es eine Majorzwahl ist: Auch an der Person Elliker sollte die Wahl nicht scheitern. Der selbstständige Biobauer und Meisterlandwirt (Jahrgang 1986) kommt wie Ruedi Huber auch aus Frauenfelds «Wildem Westen». Seit den Gesamterneuerungswahlen 2011 hat er Einsitz im Gemeinderat und gilt mittlerweile als wichtigste Stimme der Ratsrechten. Der dossiersichere Elliker kann über die Parteigrenzen hinaus erfolgreich agieren. In der Vergangenheit präsentierte er sich bisweilen als streitbarer Politiker, der auch nicht mit Kritik am Stadtrat geizte. Aber er scheint geruht zu haben, möglicherweise mit Blick auf die nun feststehende Stadtratskandidatur. Den Schritt von der Legislative in die Exekutive werde er machen können, sagt Elliker. Denn im Stadtrat habe man klar Aufgaben vor Augen. Auch mit dem Kollegialitätsprinzip werde er keine Probleme haben.

In mehreren Kommissionen aktiv

Elliker gehört der Geschäftsprüfungskommission Bau und Werke an. Weiter ist er Mitglied der Fachkommission Verkehr und Mobilität und der Spezialkommission Frauenfeld 2030. Er sass im Büro des Gemeinderats, war für die Stadt Delegierter in der Regionalplanungsgruppe Regio Frauenfeld und gehörte der Spezialkommission für die Teilrevision von Gemeindeordnung und gemeinderätlichem Geschäftsreglement an. Zudem präsidiert der SVP-Politiker seit 2014 die Stadtpartei.

Der hier geborene und aufgewachsene Elliker sagt:

«Mir liegt die Stadt Frauenfeld am Herzen.»

Er arbeite gerne mit Menschen zusammen, wolle etwas bewegen. Dabei sei ihm stets der Blick auf Gesamte wichtig, sei es nun in Sachen Liegenschaften- oder Mobilitätskonzept. Der Kommunikation misst er in der Exekutivpolitik einen hohen Wert zu. Und:

«Der Stadtrat kann nur gemeinsam mit dem Gemeinderat und der Bevölkerung etwas bewirken.»

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