«Sabine» beschädigte die Aadorfer Heidelberghütte

Das Sturmtief verschonte die Aadorfer Heidelberghütte nicht. Zwei Tannen stürzten auf das Dach und machen die Benützung der Hütte vorläufig unmöglich.

Kurt Lichtensteiger
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Hüttenwart Alois Erni vor der beschädigten Heidelberghütte

Hüttenwart Alois Erni vor der beschädigten Heidelberghütte

(Bild: Kurt Lichtensteiger

Der Zugang von der Wittenwilerstrasse zur «oberen Waldhütte», wie die Heidelberghütte auch genannt wird, ist nach wenigen Metern abgesperrt. Dem Betrachter präsentiert sich beim Anblick ein trauriges Bild: Zwei mächtige Weisstannen haben sich scheinbar über das Dach gelegt.

Nicht so friedlich, wie es jetzt den Anschein macht, sondern wohl mit gehörigem Krachen. Es dürfte dem günstigen Auffallwinkel zu verdanken sein, dass nicht grösserer Schaden angerichtet worden ist. Dieser Meinung ist auch Hüttenwart Alois Erni, den am Montagmittag ein aufmerksamer Spaziergänger über das Ereignis benachrichtigt hatte.

Beliebter Veranstaltungsort

«Es hätte viel schlimmer ausgehen können», ist auch die Ansicht von Alois Erni. Seine unverzügliche Mitteilung an Forstwart Urs Fuchs rief den zuständigen Fachmann vor Ort. Sicherheitshalber veranlasste dieser das Fällen zwei weiterer Tannen, die in unmittelbarer Nähe ebenso einsturzgefährdet waren und noch mehr Unheil hätten anrichten können.

Der Schaden dürfte sich nun bei einem beschädigten Dach, einem zerstörten Kamin, einer durchschlagenen Täferdecke und Wasserschaden bewenden lassen. Die Schadensumme kann noch nicht beziffert werden. Sicher bleibt die im Besitze der Bürgergemeinde beliebte Hütte aber bis auf Weiteres geschlossen. In diesem Zusammenhang ist einmal mehr ins Bewusstsein gekommen, dass bei stürmischem Winden ein Aufenthalt im Wald seine Tücken haben kann und deshalb Vorsicht geboten ist.

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