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«S’neu Schuelhuus isch de Hit»

Eine grosse Schar Kindergärtler und Primarschüler weihten am Mittwoch ihr renoviertes Schulhaus und den neuen Anbau ein – mit viel Musik und Gesang.
Dieter Ritter
Unter der Leitung von Monika Meyenhofer spielten und sangen die Schüler ihren Schulhaus-Boogie. (Bild: Dieter Ritter)

Unter der Leitung von Monika Meyenhofer spielten und sangen die Schüler ihren Schulhaus-Boogie. (Bild: Dieter Ritter)

Mehr als hundert Erwachsene wohnten der Feier zur Einweihung des sanierten und ausgebauten Schulhauses in Schlattingen bei. Die Schüler begrüssten die Gäste auf dem Pausenplatz mit einer Darbietung des Schulorchesters Sky Flyers und des Chors mit Lied «S’neu Schuelhuus isch de Hit». Den Text zu diesem Boogie hat Monika Meyenhofer verfasst, die Leiterin des Orchesters. «Das Einweihungsfest ist vor allem für die Kinder gedacht. Für sie ist es ein wichtiger symbolischer Akt», sagte Schulleiterin Natalie Mokalis.

Es stellte sich die Frage: Neubau oder Sanierung?

Schulpräsident Jörg Sorg berichtete aus der Schulgeschichte. Das jetzige Schulhaus beim Bahnhof wurde 1966 gebaut. Sorg zitierte aus der Festschrift der Einweihungsfeier, dass damals der Neubau günstiger war als die Sanierung des 1852 gebauten Schulhauses an der Hauptstrasse. Die Frage Sanierung oder Neubau, sei auch heute wieder aktuell, sagte er. Für Schlattingen genehmigten die Stimmbürger im November 2011 einen Kredit von 1,6 Millionen Franken für die Sanierung des Schulhauses und den Anbau. Die Schlussabrechnung steht noch aus. «Das Geld reicht auf jeden Fall. Der Kredit wird eher unterschritten» erklärte Sorg. Fast alle Aufträge seien an Unternehmer der Region vergeben worden, sagte er.

«Im Schulhaus fehlt jetzt nur noch ein Schoggibrunnen.»
Natalie Mokalis, Schulleiterin

Mokalis erzählte, was in den zehn Monaten Bauzeit ablief. Das Büro Moos Giuliani Herrmann plante das Projekt, die Firma Zorzini aus Frauenfeld übernahm die Bauleitung. Am 7. Juli 2017 fuhren die Handwerker vor. Sie renovierten das Schulhaus jeweils während der Ferien. Eine neue WC-Anlage mit Behinderten-WC entstand, die Schulräume wurden saniert und das Erdgeschoss für Rollstuhlfahrer zugänglich gemacht. Ein Treppenlift zur oberen Etage ist eingeplant und kann bei Bedarf kurzfristig realisiert werden. Am neuen Anbau wurde auch während der Schulstunden gearbeitet. Die Handwerker seien sehr rücksichtsvoll gewesen und hätten so wenig Lärm als möglich gemacht, sagte Mokalis.

Zusätzliche Räume für Gruppenarbeiten

Zwei Zimmer im Anbau nutzt die Schule für den Logopädie-Unterricht sowie als Küche und Lehrerzimmer. Damit werden im alten Schulhaus zwei Räume frei. Sie haben einen direkten Durchgang zu den Klassen-Zimmern. Das Lehrpersonal wird sie als Gruppen-Arbeitsräume nutzen. «Es fehlt jetzt nur noch ein Schoggibrunnen», sagte Mokalis, was die Kinder mit herzhaftem Gelächter quittierten. Mokalis ist mit dem Resultat sehr zufrieden. «Wir sind jetzt bestens gerüstet und können den Anforderungen der neuen Lehrpläne gelassen entgegensehen. Ich bin unglaublich dankbar» sagte sie.

Nach der Zeremonie teilte Mokalis die Schüler in Gruppen ein. Die eine führte die Gäste durch die Räume, die andere boten in Bauchläden Leckereien ein. Kurz bevor das abendliche Gewitter das Dorf erreichte, ging die schöne Feier zu Ende.

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