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Für eine Rutschpartie und eine Flugeinlage nach Steckborn

Auf dem Feldbach-Areal können sich Wagemutige am Wochenende auf drei Rutschen mit Schanzen in den Untersee katapultieren lassen. Der tiefe Wasserstand stellt kein Problem dar.
David Grob
Asriel Teichmann, Verantwortlicher der Summerslide, auf einer der fast fertig aufgebauten Rutschen. (Bild: Reto Martin)

Asriel Teichmann, Verantwortlicher der Summerslide, auf einer der fast fertig aufgebauten Rutschen. (Bild: Reto Martin)


Fliegen – der Menschheitstraum seit Dädalus und Ikarus. Stürzte Ikarus noch ins Meer und in den Tod, so ist das Fliegen heutzutage dank technischer Hilfsmittel in zahlreichen Variationen möglich. Ohne technische Unterstützung kann das Gefühl des Fliegens ab heute auch in Steckborn erlebt werden. Wie Ikarus stürzen Wagemutige dabei ins Wasser – welches aber nicht den Tod, sondern nur Erfrischung bringt.

Möglich macht dies die Summerslide, eine auf- und abbaubare Rutschanlage, die in diesem Sommer durch die Schweiz tourt. Nachdem sie Anfang Juli bereits drei Tage in Luzern gastierte, steht sie am Wochenende im Feldbach-Areal in Steckborn.

Mit 46 Kilometern pro Stunde ins Wasser

Rund 15 Meter hoch ist der Gerüstturm, an dem die drei Rutschbahnen montiert sind. Die zwei äusseren Schanzen der Rutschanlage weisen einen steileren Absprungwinkel auf. Die Wassersportler werden somit steiler in die Luft katapultiert. «Wir bieten somit Rutschen für Anfänger und Fortgeschrittene», sagt Asriel Teichman, der Verantwortliche der Organisationsfirma Promotion-Tools AG.

Auf einer rund 28 Meter langen Rutschfläche schiessen Wagemutige in Richtung des Schanzentischs, wo sie mit knapp 46 Kilometern pro Stunde abheben und in ungefähr drei Metern Höhe zwischen zehn und zwanzig Meter weit übers Wasser fliegen. «Wie weit jemand springt, hängt natürlich auch vom Körpergewicht ab», sagt Teichman. Der tiefe Wasserstand stelle kein Problem dar, meint er. Die Rutsche reiche ohnehin über die Seeböschung hinaus. «Ausserdem fällt das Ufer steil ab und ist an dieser Stelle tief genug», sagt Teichman. Dreieinhalb Meter Wassertiefe wird benötigt.

Im Herbst 2017 nahm die Promotion-Tools AG Kontakt mit der Strandbar US-Mex Terraza als Gastropartnerin auf. Kurz darauf erteilte der Stadtrat Steckborn die Bewilligung für die Summerslide auf dem Feldbach-Areal. An insgesamt drei Tagen fand nun diese Woche der Aufbau der Konstruktion statt. «Zwei Tage benötigen wir für den Aufbau der Rutschanlage, einen Tag für die zusätzliche Infrastruktur», sagt Teichman, wobei von 7 Uhr morgens bis 21 Uhr abends gearbeitet werde. Insgesamt seien am Aufbau 25 Personen beteiligt gewesen.

Hinweis: www.summerslide.ch/

Stand-up-Paddle, Enten-Rodeo und Pingpong

Neben der Rutschanlage finden weitere Aktivitäten als Rahmenprogramm statt. Mit Stand-up-Paddles können die mehr oder minder kontrollierten Flugeinlagen vom Wasser aus beobachtet werden. Ein Enten-Rodeo an Land fordert das Gleichgewicht der Gäste heraus. In einem Gaming-Bereich können sich Gäste in Outdoor-Spielen wie Pingpong oder Boule messen. Das US-Mex Terraza bietet eine Chillout-Lounge mit DJs, Konzerten, Getränken und Verpflegung an. Auf dem Gelände kann sowohl mit Bargeld als auch bargeldlos bezahlt werden. Eine Rutschpartie kostet fünf Franken, es können aber auch Abos bezogen werden. Die Rutschen sind vom 3. bis zum 5. August jeweils von 10.30 bis 20 Uhr geöffnet. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre. (dar)

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