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Das 2016 abgebrannte "Barone" kehrt zurück nach Aadorf

Zweieinhalb Jahre nach dem verheerenden Brand an der Aadorfer Hauptstrasse weiss «Barone»-Besitzer Enver Jashari, wie es im Hinterthurgau weitergeht: Er übernimmt die «Linde» an der Bahnhofstrasse.
Olaf Kühne
Am 6. Januar 2016 fiel das Aadorfer Restaurant Barone einem Brand zum Opfer. (Bilder: Olaf Kühne)

Am 6. Januar 2016 fiel das Aadorfer Restaurant Barone einem Brand zum Opfer. (Bilder: Olaf Kühne)

Unternehmer Enver Jashari im Frauenfelder Restaurant Barone, welches er 2016 nach dem Brand in Aadorf eröffnet hat.

Unternehmer Enver Jashari im Frauenfelder Restaurant Barone, welches er 2016 nach dem Brand in Aadorf eröffnet hat.

Der 6. Januar 2016 wird Enver Jashari wohl noch lange im Gedächtnis bleiben. An diesem frühen Winterabend brannte sein Restaurant Barone an der Aadorfer Hauptstrasse aus. Zwar betrieb der Frauenfelder schon damals in Seuzach ebenfalls ein gleichnamiges Restaurant. Vor dem buchstäblichen Scherbenhaufen stand Jashari trotzdem – denn: «Aadorf ist mein Herzblut, hier habe ich 2002 angefangen.»

Dass sich bereits ein halbes Jahr nach dem Brand die Gelegenheit bot, an der Zürcherstrasse in Frauenfeld das «Barone» wieder zu eröffnen, sei mehr einem Zufall geschuldet gewesen, sagt Jashari. So sei es gelungen, die meisten Mitarbeiter weiterbeschäftigen zu können. Denn dass es in Aadorf weitergehen soll, sei ihm auch stets ein Anliegen gewesen. «Wir erhielten damals Unterstützung von allen erdenklichen Seiten, das war trotz aller Tragik sehr schön.»

Nun wird Enver Jashari künftig gar drei «Barone» betreiben. Denn seit kurzem ist nicht nur klar, dass es in Aadorf weitergeht, sondern auch wo: Der 45-Jährige übernimmt per 1. September die «Linde» an der Bahnhofstrasse. Damit ist indes nicht der Eröffnungstermin gemeint, sondern nur der Zeitpunkt der Übernahme der Liegenschaft. Denn Jashari steht vor einer Herausforderung. «Ich muss mein Konzept anpassen», sagt er.

«Linde»-Stammgäste nicht vergraulen

Das «Barone» hat sich über die Jahre in der Region einen guten Ruf als gehobenes italienisches Speiserestaurant erarbeitet. Gleichzeitig ist die Aadorfer «Linde» ein bei Stammtischlern und Handwerkern beliebter Treffpunkt. Diese Stammgäste will der Gastronom nicht vergraulen und seinen «Barone»-Gästen dennoch das vertraute und bewährte Konzept bieten.

Terminlich will sich Enver Jashari denn auch gar nicht festlegen. Und auf das Bauliche angesprochen sagt er: «Ich will die Linde nicht gross verändern, sondern vielmehr aufwerten. Sie soll etwas Spezielles werden.»

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