Interview

Rickenbacher «The Voice»-Finalistin: «Jetzt kennen mich auch Leute aus Mazedonien und Deutschland»

In der Castingshow «The Voice of Switzerland» hat sich die Rickenbacherin Lorena Beadini bis ins Finale gesungen. Für den Sieg hat es nicht gereicht, dennoch blickt die 16-Jährige gerne auf ihre Teilnahme zurück.

Roman Scherrer
Drucken
Teilen
Lorena Beadini aus Rickenbach war Finalistin bei «The Voice of Switzerland».

Lorena Beadini aus Rickenbach war Finalistin bei «The Voice of Switzerland».

(Bild: PD)

Als eine der besten acht Teilnehmer von «The Voice of Switzerland» zeigte Lorena Beadini im Finale ihre Interpretation von «Elastic Heart» der australischen Sängerin Sia. Im Interview erklärt die Rickenbacherin unter anderem, wie sie den Auftritt erlebt hat, der bei ihr zu Hause gefilmt wurde.

Was überwiegt für Sie momentan, Enttäuschung oder doch der Stolz über die Finalteilnahme?

Lorena Beadini: Ich bin sehr stolz. Schade finde ich aber, dass nicht gesagt wurde, wer zum Beispiel den zweiten oder dritten Rang erreicht hat. Das wäre sicher fair gewesen gegenüber den Zuschauern, welche für uns Kandidaten abgestimmt haben.

Hat Remo Forrer den Sieg aus Ihrer Sicht verdient?

Ich kenne ihn ja und gönne es ihm von Herzen. Sein Sieg ist auch wie ein Sieg für mich. Er hat eine super Leistung gezeigt und ein tolles Lied gesungen, eines meiner Lieblingslieder («Sign of the Times» von Harry Styles; Anm. d. Red.).

Die Final-Auftritte wurden bei den Kandidaten zu Hause aufgenommen. Wie war das für Sie?

Es war am Anfang etwas komisch. Man kennt das zwar, wenn man zum Beispiel Videos für Instagram aufnimmt. Hier waren es jedoch mehr Kameras. Es hat aber auch Spass gemacht, denn man konnte kreativ sein.

Was meinen Sie damit?

Man durfte zum Beispiel selber wählen, wie man sich postieren oder wie man den Hintergrund gestalten will.

Was nehmen Sie für sich aus der Sendung mit?

Es war eine super Erfahrung. Ich sah, wie alles hinter der Bühne abläuft und konnte viel in Sachen Bühnenpräsenz lernen. Auch dass ich bewertet wurde, gefiel mir. Mit der Kritik kann ich mich verbessern.

Was hat sich mit der Teilnahme für Sie verändert?

Ich kann sagen, dass mich jetzt mehr Leute kennen. Nicht nur hier in der Schweiz, sondern auch in Deutschland und Mazedonien. Ich bin also auch entdeckt worden. Die Teilnahme hat mir von daher sehr viel gebracht.

Die Musik werden Sie also weiterverfolgen?

Ja, sicher. Dass man nicht gewinnt, heisst ja nicht, dass man nicht weitermachen kann.

Hemberger Remo Forrer gewinnt «The Voice of Switzerland»

Wegen des Coronavirus musste das Finale der dritten Staffel von «The Voice of Switzerland» um eine Woche verschoben werden. Am Montagabend kürte das Publikum nun per Telefon-Voting den Ostschweizer Remo Forrer zum Sieger des Gesangswettbewerbs.