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Kurs in Frauenfeld: Richtiges Pflügen will gelernt sein

Zwei Dutzend Teilnehmer liessen sich kürzlich auf dem Hof der Familie Burgdorfer in die Geheimnisse der Ackerbearbeitung einführen. Eingeladen hatten nebst den landwirtschaftlichen Ausbildungsstätten Arenenberg und Strickhof auch Fachverbände.
Roland Müller
Beim praktischen Teil: Die vornehmlich jungen Kursteilnehmer erfahren Wissenswertes über das Pflügen. (Bild: Roland Müller)

Beim praktischen Teil: Die vornehmlich jungen Kursteilnehmer erfahren Wissenswertes über das Pflügen. (Bild: Roland Müller)

Auch mit den heute eingesetzten modernen Pflügen braucht es einiges, um eine optimale Arbeit zu erhalten. Bereits im vergangenen Jahr zeigte sich, dass ein entsprechender Kurs auf breites Interesse stossen sollte. In diesem Jahr schrieben das BBZ Arenenberg, der Strickhof, die Sektionen Thurgau, Zürich und Schaffhausen des Schweizerischen Verbands für Landtechnik (SVLT) sowie die Schweizerische Pflüger-Vereinigung ein Angebot im ähnlichen Rahmen aus, das auf gute Resonanz stiess. «Wir dürfen wiederum zwei Dutzend Teilnehmer aus allen drei Kantonen verzeichnen», zeigte sich Markus Koller, Geschäftsführer des Landtechnikverbands Thurgau, erfreut. In der Ausbildung zum Landwirt werde zwar im Unterricht und in überbetrieblichen Kursen (ÜK) das richtige Pflügen thematisiert. Es zeige sich aber, dass dies oftmals nicht ausreiche, um alles zu lernen.

Einsatz von Stützrad und Langloch thematisiert

Im zweiteiligen und abwechslungsreich gestalteten Pflügerkurs stand am Morgen zuerst der Aufbau und die Einstellungen an Traktor und Pflug sowie deren Strassentauglichkeit auf dem Programm. «Wir wollen hier den Einsatz der Hubwerksregelung sowie den Einsatz von Langloch und Stützrad zeigen», erklärte Kursleiter Rolf Kuhn, der zugleich die Thurgauer Kommission für Landtechnik präsidiert. Zuerst musste aber der Traktor für das Pflügen vorbereitet werden. Spur und Reifenfülldruck mussten für das Pflügen im Feld stimmen. Zugleich galt es, die Unterlenker richtig einzustellen und sich bei angehobenem Pflug auf die Strasse zu begeben.

«Wir dürfen wiederum zwei Dutzend Teilnehmer aus den Kantonen Thurgau, Schaffhausen und Zürich verzeichnen.»
(Markus Koller, Landtechnikverband Thurgau)

Kuhn zeigte den vielen jungen Kursteilnehmern, was beim Anbauen des Pflugs an den Traktor speziell zu beachten ist. Anschliessend folgte der praktische Einsatz im Stoppelfeld. Stefan Beugger, der auch in den ÜK unterrichtet, erklärte an einem Lembken-Pflug, ausgerüstet mit dem Einstellungssystem Optiquick. Dieses System hat zum Ziel, den Pflug schnell auf die jeweiligen Arbeitsbedingungen einzustellen. Es trägt dazu bei, den Materialverschleiss zu minimieren, den Kraftstoffverbrauch zu senken und Zeit zu gewinnen, was letztlich Kosten spart. Beugger zeigte zudem auf, wie Erstfurchenbreite, Pflugneigung und Zugpunkt richtig eingestellt werden. Parallel war Kuhn mit einem Ott-Pflug im Einsatz, welcher mit dem Querschlitten über ein anderes Einstellsystem verfügt.

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