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Kolumne

ResTZucker: SVP-Ruedi bleibt cool

Das Wahljahr treibt seltsame Blüten: Im Kanton Zürich verliert die SVP und im Thurgau entdecken die Freinsinnigen die Frauen.
David Angst
Dave Angst, Chefredaktor der Thurgauer Zeitung. (Bild: Ralph Ribi)

Dave Angst, Chefredaktor der Thurgauer Zeitung. (Bild: Ralph Ribi)

Nach der Niederlage der SVP im Kanton Zürich ist der gesamte Parteivorstand zurückgetreten. Auch im Thurgau kommt eine gewisse Nervosität auf. Aber SVP-Präsident Ruedi Zbinden bleibt gelassen. Er stellt eine Überholverbotstafel auf. Niemandem soll es in den Sinn kommen, an der SVP vorbeizuziehen.

Die Thurgauer Freisinnigen haben gemerkt, dass sie ein Problem mit den Frauen haben. Bei der SVP, der CVP und der SP sind zwei Drittel der Spitzenmandate von Frauen besetzt. Die FDP hingegen hat es seit 1971 noch nie geschafft, auch nur eine einzige Frau in den Regierungsrat, in den National- oder Ständerat zu bringen. Mangels Qualität setzt man nun auf Quantität: Die FDP Thurgau hat gleich alle weiblichen Parteimitglieder für den Nationalrat nominiert.

Links von der FDP braut sich etwas zusammen. Die Rede ist von der «ökologischen Volksfront». Mit einer Listenverbindung ohne SVP, FDP und EDU wollen nämlich sechs rot-grüne Thurgauer Parteien (unter ihnen auch BDP und CVP) die Mehrheit erobern. Rein rechnerisch wäre es sinnvoll, die neoökologische FDP und die SVP – welche die Sonnenenergie schon im Logo hat – auch noch dazu zu nehmen. Das ergäbe locker sämtliche sechs Sitze.

Vorbehalte gegen diese ökologische Volksfront hat nicht etwa die CVP, sondern die Grüne Partei. Solange die SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher sich nicht entscheiden kann, ob sie für oder gegen den Bau der Schnellstrasse BTS ist, kommt eine Listenverbindung mit der SP für die Grünen nicht in Frage

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