Rendez-vous mit Parmelin und Cassis

Zwei Bundesräte empfingen am Donnerstag in Bern die Regierungschefs aus dem Gebiet der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK). Mit am Tisch war auch die Thurgauer Regierungsrätin Carmen Haag.

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Regierungsrätin Carmen Haag und weitere Regierungschefs trafen mit Bundesrat Guy Parmelin. (Bild: PD/Bettina Kunz)

Regierungsrätin Carmen Haag und weitere Regierungschefs trafen mit Bundesrat Guy Parmelin. (Bild: PD/Bettina Kunz)

(red) Der Bodenseeraum stehe nicht nur für Tourismus, sondern auch für einen starken Wirtschafts- und Wissensraum. Die Thurgauer Regierungsrätin Carmen Haag, aktuelle Vorsitzende der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK), strich bei einem Treffen in Bern gegenüber Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung, die Bedeutung der Bodenseeregion hervor. Das teilt der Thurgauer Informationsdienst mit.

Der Austausch habe ausserdem die Gelegenheit geboten, die intensive grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bodenseeraum vorzustellen, heisst es in der Mitteilung weiter. Dabei seien nicht nur die neue Strategie und das Leitbild der IBK, sondern auch konkrete grenzüberschreitende Projekte im Bereich der Innovationsförderung präsentiert worden.

Grenzräume entwickeln

Am Nachmittag hatten die IBK-Regierungschefs die Möglichkeit, sich mit Bundesrat Ignazio Cassis auszutauschen. «Hierbei ergriff Benedikt Würth, Regierungsrat aus dem Kanton St. Gallen, das Wort und erläuterte die Bedeutung grenzüberschreitender politischer Strategien für die Entwicklung von Grenzräumen.»

Für die teilnehmenden Regierungschefs aus der Bodenseeregion sei der Austausch mit zwei Bundesräten sehr wertvoll gewesen, um ihre Anliegen und die stärkere Wahrnehmung der Bodenseeregion als zukunftsfähigem Wirtschafts-, Wissenschafts- und Lebensraum in Bern zu vertreten. Durch die politische Abstimmung und gemeinsame Projekte leiste die IBK einen nachhaltigen Beitrag zur Überwindung der Grenzen in der Region.