Aadorfer Freibad darf mit Rekord-Saison rechnen

Das Freibad Heidelberg verzeichnete in diesem Jahr schon über 23'000 Eintritte. Nebst den hohen Temperaturen dürfte auch die verbesserte Infrastruktur dazu beigetragen haben.

Kurt Lichtensteiger
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Bademeister Ruedi Spengler ist wegen der vielen Besucher besonders gefordert. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Bademeister Ruedi Spengler ist wegen der vielen Besucher besonders gefordert. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Man kann nicht annehmen, dass der diesjährige Badesommer ein jähes Ende findet, auch wenn für dieses Wochenende ein Wetterumsturz, verbunden mit Niederschlägen und einem markanten Temperaturrückgang, angekündigt wird.

Schon zu Wochenbeginn soll ein Hoch wieder für eine Rückkehr der schönen Tage sorgen. Vielleicht nicht mehr mit so hohen Besucherfrequenzen wie am vergangenen Mittwoch, dem 22. August, an dem das Schwimmbad Aadorf immerhin von über 500 Badegästen besucht worden war. Von Übersättigung war kaum etwas zu spüren.

Saison endet in drei Wochen

Badmeister Ruedi Spengler, so wie sein ganzes Team, waren einmal mehr gefordert, den Besuchern den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. «In den Monaten Mai, Juni, Juli sind gut 23000 Eintritte registriert worden. Die Frequenzen im August lassen darauf schliessen, dass es bis zum Saisonende, am Wochenende vom 15. und 16. September, rund 30000 Besucher sein werden, was dann rekordverdächtig sein dürfte», sagte Peter Ronner, Leiter des Amts Kultur, Freizeit und Sport bei der Gemeinde Aadorf.

Sicher habe die verbesserte Infrastruktur des Schwimmbades, zuletzt mit den neuen Garderoben, dem verbesserten Eingangsbereich sowie dem Ausbau des Restaurant-Kiosks, zur Attraktivität und zu erhöhter Befriedigung der Badegäste beigetragen. Die übersichtliche Anlage und der sich in Grenzen haltende Rummel scheinen auch Auswärtige vermehrt nach Aadorf zu locken.

Dazu kommt, dass nicht nur immer genügend Frischwasser zur Verfügung stand, sondern auch die Wasserproben stets die Richtlinien einhielten. Weder ein Einbruch noch gravierende Unfälle, abgesehen von kleineren Vorkommnissen wie Schürfwunden, Bienenstichen und Verstauchungen, trübten das Badevergnügen. Läuft die Saison weiterhin so ab, wie gehabt, so dürfte allseits Zufriedenheit herrschen.