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Reaktion auf Kritik: Stadt Frauenfeld prüft Blinklicht bei Bushaltestelle

Zuletzt sahen sich die Verantwortlichen der Frauenfelder Stadtverwaltung vermehrt mit kritischen Voten betreffend Stadtbushaltestelle Ochsen konfrontiert. Jetzt liegt eine Lösung bereit.
Samuel Koch
Die betroffene Stelle an der Zürcherstrasse. (Bild: Printscreen Google Maps)

Die betroffene Stelle an der Zürcherstrasse. (Bild: Printscreen Google Maps)

Die Kritik ist nicht neu, die zuletzt im Rahmen der Jahresversammlung des Quartiers Ergaten-Talbach in Richtung Stadtverwaltung gerichtet war. Eine ältere Dame äusserte ihren Unmut:

«Es muss doch möglich sein, dass die Stadt etwas dagegen macht.»

Konkret geht es um die Stadtbushaltestelle Ochsen an der Kreuzung Zürcherstrasse/Kesselstrasse, bei welcher für ältere Fahrgäste kein behindertengerechtes Zusteigen möglich ist. Zudem würden die Chauffeure die auf dem Bänkli auf den Bus wartenden Passagiere wegen privat parkierender Autos nicht sehen. «Die Probleme sind bekannt», sagt Urs Ambühl, Leiter der Stadtbusverwaltung.

Urs Ambühl, Leiter Stadtbusbetriebe Frauenfeld. (Bild: PD)

Urs Ambühl, Leiter Stadtbusbetriebe Frauenfeld. (Bild: PD)

Fürs erste Problem hat er keine Lösung parat, weil die Höhe des Trottoirs ohne die Einwilligung des privaten Liegenschaftseigentümers nicht umsetzbar ist. Dafür gibt es eine beim Sichtproblem.

So soll künftig ein auf der Tafel montiertes Blinklicht mit einem Halt-auf-Verlangen-Knopf Abhilfe schaffen, obschon sich der Liegenschaftseigentümer dafür einsetzt, dass Autos weiter vor den dortigen Geschäften parkieren können. «Dagegen können wir nichts tun», sagt Ambühl. Ein Blinklicht wurde zuletzt bei der Haltestelle Wellauer in einem Pilotprojekt getestet. Bei der Haltestelle Graströchni ist das bereits Standard. Ambühl sagt:

«Dort hilft es vor allem bei schlechter Sicht wegen Nebel oder Dunkelheit.»

Die Stadt prüft nun die Installation eines Blinklichts auch bei der Haltestelle Ochsen. Die Offerte für das Gerät mit Kosten von 1200 Franken liegt vor. Dass es nun bald an jeder Station ein Blinklicht gibt, verneint Ambühl: «Wir setzen sie punktuell dort ein, wo sie etwas nützen.»

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