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«Raiffeisen und Thurgau – das passt»

Jubiläum  Im Beisein von viel Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft beging der Thurgauer Verband der Raiffeisenbanken am Samstagnachmittag sein 100-Jahr-Jubiläum. Und zwar am Ort, wo einst alles begann: In Bichelsee.
Christoph Lampart
Urs Schneider, Präsident des Thurgauer Raiffeisen-Regionalverbands, spricht in der Kirche Bichelsee zum Jubiläum. (Bilder: Donato Caspari)

Urs Schneider, Präsident des Thurgauer Raiffeisen-Regionalverbands, spricht in der Kirche Bichelsee zum Jubiläum. (Bilder: Donato Caspari)

«Raiffeisen und der Thurgau – das passt» – so brachte es der Präsident des Regionalverbandes Thurgauer Raiffeisenbanken, Urs Schneider, beim Festakt in der Katholischen Kirche St. Blasius in Bichelsee auf einen Nenner. Zwar habe sich die Bankenwelt in den letzten 100 Jahren massiv gewandelt, doch der genossenschaftliche Gedanke werde nach wie vor erfolgreich gelebt.

«Es ist kein Zufall, dass die erste Raiffeisenbank hier im ländlichen Thurgau durch Pfarrer Johann Evangelist Traber 1899 gegründet wurde. Denn hier stiess der Selbsthilfegedanken auf fruchtbaren Boden und hat Nutzen für die lokale Gesellschaft und Wirtschaft gebracht», so Schneider.

«Die Raiffeisenbank trägt eine grosse Verantwortung»

Die Thurgauer Regierungsratspräsidentin Cornelia Komposch betonte, dass die 15 Thurgauer Raiffeisenbanken aus dem Thurgau «nicht hinwegzudenken» seien. «Wirtschaftlich und gesellschaftlich trägt die Raiffeisenbank eine grosse Verantwortung und nimmt diese auch wahr», so Komposch, welche es begrüsste, dass Raiffeisen nach den Querelen des letzten Jahres sich eine neue Strategie gegeben habe, welche auf Werte wie «Nähe, Glaubwürdigkeit, Nachhaltigkeit und Unternehmertun» beruhe. «Das ist es, was es aktuell braucht. Sich weise zu zeigen und sich auf alte Werte zu besinnen, denn das schafft Vertrauen», so Komposch.

Lachappelle: «Grundsätze wieder durchsetzen»

Ähnlich tönte es bei Guy Lachappelle. Der Verwaltungsratspräsident von Raiffeisen Schweiz, welcher erstmals am Geburtsort der Schweizer Raiffeisen-Bewegung weilte, versicherte, dass «wir jetzt aufräumen und gemeinsam nach vorne schauen». Dass in der jüngeren Vergangenheit einzelne Exponenten Werte gepredigt, diese aber selbst nicht eingehalten hätten, sei unverantwortlich und nicht vereinbar mit den Raiffeisen-Grundsätzen gewesen. «Wir werden zukünftig alles tun, um das Vorleben der genossenschaftlichen Grundsätze wieder durchzusetzen», versprach Lachappelle.

Ein offenes Ohr für die Bevölkerung

Ständerätin Brigitte Häberli, Bichelsee, welche als Einheimische ein Heimspiel bestritt, verlieh ihrer grossen Freude Ausdruck: «Wir feiern heute eine eindrückliche Anzahl Jahre mit einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte, die noch lange nicht zu Ende geschrieben ist. Pfarrer Traber hat hier wirklich Grosses geleistet. Die Nähe zur Bevölkerung und sein stets offenes Ohr für die Anliegen und Sorgen der Menschen waren ihm immer das Wichtigste und haben Raiffeisen zu dem gemacht, was es heute ist. Die Offenheit, die Freundlichkeit gegenüber den Kunden und die Bereitschaft, einen kompetenten und individuellen Service zu bieten – dies alles macht Raiffeisen aus. Ich bitte Sie deshalb: bleiben Sie auch in der Zukunft nahe bei den Kunden und bei den Menschen in den kleinen Dörfern.»

Thurgauer Politprominenz an der Feier zu 100 Jahren Thurgauer Verband der Raiffeisenbanken.

Thurgauer Politprominenz an der Feier zu 100 Jahren Thurgauer Verband der Raiffeisenbanken.

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