Quartalszahlen
Raiffeisenbank am Bichelsee knackt die Milliardengrenze

Die Raiffeisenbank am Bichelsee hat im ersten Quartal 2021 die Milliardengrenze überschritten. Per Ende März beträgt die Bilanzsumme 1‘020‘772‘303 Franken.

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Kurt Stebler, Leiter Firmenkunden, Bankleiter Ruedi Bleichenbacher und Daniel Fischer, Leiter Beratung und Vertrieb, freuen sich, dass die Bilanzsumme der Raiffeisenbank am Bichelsee die Milliardengrenze überschritten hat.

Kurt Stebler, Leiter Firmenkunden, Bankleiter Ruedi Bleichenbacher und Daniel Fischer, Leiter Beratung und Vertrieb, freuen sich, dass die Bilanzsumme der Raiffeisenbank am Bichelsee die Milliardengrenze überschritten hat.

Bild: PD

(red) Üblicherweise verschickt die Raiffeisenbank am Bichelsee Medienmitteilungen, um ihre Zahlen des Vorjahres zu kommunizieren. Nun informiert sie die Medien gar über das erste Quartal 2021. Und das hat einen guten Grund, wie Kurt Stebler, Leiter Firmenkunden, erklärt:

«Dank überdurchschnittlichem Wachstum im Firmenkundengeschäft konnte die Bilanzsumme die magische Milliardengrenze überschreiten.»

Der Bruttoertrag im ersten Quartal 2021 beträgt 2,9 Millionen Franken, Ende März 2020 waren es noch 3,02 Millionen Franken. Der Bruttogewinn beläuft sich auf 1,2 Millionen Franken, hochgerechnet auf das ganze Jahr geht die Raiffeisenbank am Bichelsee von 5 Millionen Franken aus.

Das Kreditgeschäft ist um 4,35 Millionen Franken gewachsen, bei den Kundengeldern ist ein Wachstum von 60 Millionen Franken zu verzeichnen. Dieser ausserordentlich hohe Wert sei auf Einlagen im Firmenkundengeschäft zurückzuführen, wie die Bank mitteilt. Das Anlagegeschäft sei in den ersten drei Monaten 2021 über den Erwartungen ausgefallen: So schlägt der Ertrag aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit 460'000 Franken zu Buche.

Bankleiter Ruedi Bleichenbacher ist für die Entwicklung im weiteren Verlauf des Jahres zuversichtlich:

«Natürlich ist ein guter Start im neuen Jahr wichtig. Es stehen aber noch mehr als acht Monate bevor.»

Der Bankleiter sieht Licht am Ende des Coronatunnels. «Wir hoffen auf die Normalisierung unseres Lebens und des Konjunkturverlaufs im dritten Quartal dieses Jahres.» Die Wirtschaft werde 2021 noch keine grossen Sprünge machen. «Die Normalität wird langsam zurückkehren, wenn ein Grossteil der Bevölkerung geimpft ist. Wir müssen uns wieder an das ‹normale Leben› gewöhnen und die Schäden beheben. Dies braucht Zeit.»

Ruedi Bleichenbacher ist der Ansicht, dass die Nachrichten über Inflations- und Zinsanstieg nicht ernstgenommen werden dürfen. Ein Anstieg des Zinsniveaus in den USA, getrieben durch staatliche Unterstützungsprogramme – die Konjunkturspritzen belaufen sich auf fünf Billionen USD –, bedeute nicht, dass auch das Zinsniveau in Europa und in der Schweiz steigt.

Auch Daniel Fischer, Stellvertreter des Bankleiters und Leiter Beratung und Vertrieb, ist überzeugt, dass die Negativzinsen in der Schweiz in den nächsten Jahren nicht so rasch verschwinden werden. «Die Zinsen werden mittelfristig auf sehr tiefem Niveau verharren, ein nachhaltiger Zinsanstieg ist auch in der Schweiz nicht in Sicht.»

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