Millionenprojekt

Prominente Politunterstützung für das Projekt «Markt Thurgau» in der Frauenfelder Stadtkaserne

Für das Umnutzungsprojekt der Frauenfelder Stadtkaserne, das die Stadt Frauenfeld beim TKB-Ideenwettbewerb eingereicht hat als Gesuch um 40 Millionen Franken, hat sich ein Patronatskomitee mit Thurgauer Bundesparlamentariern gebildet.

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Unterstützer: NR Christian Lohr, NR Verena Herzog, NR Edith Graf-Litscher, NR Kurt Egger und SR Brigitte Häberli-Koller.

Unterstützer: NR Christian Lohr, NR Verena Herzog, NR Edith Graf-Litscher, NR Kurt Egger und SR Brigitte Häberli-Koller.

Bild: PD

(red) Das Areal der Stadtkaserne von Frauenfeld wird ab 2023 nicht mehr militärisch genutzt. Der Bund stellt es der Stadt im Baurecht zur Verfügung. Das ist eine einmalige Chance, das zentral gelegene Areal dem Kanton als Standort für den von ihm gewünschten «Markt Thurgau» anzubieten. Unterstützt wird das Projekt von Parlamentarierinnen und Parlamentariern aller auf Bundesebene vertretenen Thurgauer Parteien. Dies teilt das Amt für Hochbau und Stadtplanung mit.

Ende Juni stellte die Stadt zusammen mit einem Vertreter der Regio Frauenfeld das Projekt «Markt Thurgau» der Öffentlichkeit vor. Um den «Markt Thurgau» zu ermöglichen, sollen aus dem Erlös der Partizipationsscheine der Thurgauer Kantonalbank 40 Millionen Franken bereitgestellt werden. Nun engagieren sich mehrere Thurgauer Bundesparlamentarierinnen und Bundesparlamentarier für das bedeutungsvolle Projekt. Um die Sichtbarkeit des Kantons Thurgau in der Schweiz zu verbessern und eine nachhaltige Wirkung zu erzeugen, weisen sie darauf hin, wie wichtig es ist, die Kräfte zu bündeln und die Ressourcen am richtigen Ort einzusetzen.

«Markt Thurgau» ab sofort online

Unter www.markt-thurgau.ch sind neben Informationen zum Projekt auch Videobotschaften aufgeschaltet. Neben Bundesparlamentarierinnen und Bundesparlamentariern werden laufend weitere Videos von Persönlichkeiten aus der Thurgauer Politik sowie aus der Wirtschaft und der Bevölkerung aufgeschaltet. (red)

Mehrwert für mehrere Generationen

CVP-Ständerätin Brigitte Häberli-Koller gefällt das Projekt «Markt Thurgau», weil es über alle Generationen hinweg für einen Mehrwert sorge, gerade auch im Bereich von Bildung und Wissenschaft. Auch schaffe der geplante «Markt der Ideen» ideale Voraussetzungen für Start-ups und rege Kreativität sowie Innovation an. SVP-Nationalrätin Verena Herzog möchte mit dem Vorhaben ein wichtiges Zeichen für eine nachhaltige Thurgauer Ernährungswirtschaft setzen und damit die Ernährungssicherheit stärken. Die bald nicht mehr militärisch verwendete Stadtkaserne biete dazu die grosse Chance, die es zu nutzen gelte.

So könnte es dereinst aussehen: Blick auf die Stadtkaserne der Zukunft.

So könnte es dereinst aussehen: Blick auf die Stadtkaserne der Zukunft.

Bild: PD

CVP-Nationalrat Christian Lohr freut sich als passionierter Sport- und Kulturfan am Projekt, das den Fortbestand des national bedeutenden Frauenfelder Militärwettmarsches ermöglicht. Zusätzlich werde die Stadtkaserne ganzjährig für Jung und Alt zu einem Markt für feine Produkte und kreative Ideen. Fasziniert ist auch SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher vom «Markt Thurgau». Es werde an bester Lage Raum geboten für attraktive Zukunftsprojekte für den gesamten Kanton Thurgau, zum Beispiel im Bereich von Co-Working oder der Komplementärmedizin. Grünen-Nationalrat Kurt Egger beurteilt die Projektrealisierung als für den Thurgau interessant, wichtig und innovativ. Das Projekt verbinde Menschen und ermögliche unter anderem einen gemeinwohlorientierten digitalen Wandel.

Der Regierungsrat legt dem Grossen Rat im Frühling 2021 einen Bericht zur Beurteilung der eingegangenen Projektideen zur Verwendung des Erlöses aus den Partizipationsscheinen der TKB vor. Eine Volksabstimmung ist im Frühling 2022 vorgesehen.