Pro Salen-Reutenen empört sich über Thurgauer Regierungsrat

Windkraftgegner vom Seerücken fordern zu mehr Widerstand gegen Windräder auf.

Stefan Hilzinger
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Der Bau von Windrädern auf dem Seerücken zerstöre die Landschaft, finden die Windkraftgegner vom Verein Pro Salen-Reutenen. Die beiden Dörfer der Gemeinde Homburg liegen auf rund 700 Meter über Meer. (Bild: Nano do Carmo)

Der Bau von Windrädern auf dem Seerücken zerstöre die Landschaft, finden die Windkraftgegner vom Verein Pro Salen-Reutenen. Die beiden Dörfer der Gemeinde Homburg liegen auf rund 700 Meter über Meer. (Bild: Nano do Carmo)

«Unsere Enttäuschung und Entrüstung ist gross. Ein mutloser Regierungsrat hat ungeachtet der vielen Einsprachen und Kritiken entschieden, unseren Seerücken und die grossartige Landschaft um ihn herum an die Windradlobby abzutreten», das schreibt der Verein Pro Salen-Reutenen an seine Mitglieder und Sympathisanten. Ende vergangener Woche hatte der Thurgauer Regierungsrat bekannt gegeben, welche sechs Gebiete seiner Meinung nach für die Nutzung von Windkraft geeignet sind. Darunter ist auch Salen-Reutenen auf Gebiet der Gemeinde Homburg.

Ihre Hoffnung setzen die Windkraftgegner vom Seerücken nun auf die Kantonsrätinnen und Kantonsräte, welche die vom Regierungsrat vorgeschlagene Änderung des Richtplanes noch zu beraten und zu beschliessen haben. «Von ihnen erwarten wir mehr Mut und Vertrauen darauf, dass sie einen Richtungswechsel herbeiführen und den Standort Salen-Reutenen ablehnen», schreibt Pro Salen-Reutenen weiter. Der Verein fordert Mitglieder und Sympathisanten dazu auf, sich in der Öffentlichkeit weiter für den Widerstand gegen Windräder stark zu machen. 

Die Gegner eines Windparks auf dem Seerücken rüsten auf

«Pro Salen-Reutenen» wehrt sich gegen das Ansinnen, auf dem Seerücken Windkraftwerke zu errichten. Der jüngst gegründete Verein aus der Gemeinde Homburg verteilte diese Woche Tausende Flugblätter in der Region.
Margrith Pfister-Kübler