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Primarschule Gachnang löst Platzproblem in letzter Minute

Die Zahl der schulpflichtigen Kinder wächst beinahe schneller, als die Primarschule neue Klassenzimmer erstellen kann. Doch mit dem Ausbau in Islikon sollte es künftig wirklich für alle Platz haben.
Stefan Hilzinger
Die Isliker Schulkinder marschieren zum Spatenstich für die neue Dreifachturnhalle auf. (Bild: Andrea Stalder, 24. Oktober 2018)

Die Isliker Schulkinder marschieren zum Spatenstich für die neue Dreifachturnhalle auf. (Bild: Andrea Stalder, 24. Oktober 2018)

Schulpräsident Sven Bürgi verzichtete auf eine Tabelle. Ein schwungvoll nach oben strebender Pfeil als Illustration zum Thema Schülerzahlen genügte. «Ich verschone Euch jetzt mit Zahlen», sagte er an der Rechnungsgemeindeversammlung am Donnerstagabend in Gachnang.
«Schon bald werden in der Primarschule Gachnang um die 450 Schüler unterrichtet», nannte er dann die wichtigste Grösse. Der aktuelle Ausbau am Standort Islikon mit acht neuen Klassenzimmern und einem neuen Doppelkindergarten kommt nicht zu früh. Bürgi:

«Die sechs Kindergärten sollten ab 2020 ausreichen. Ich hoffe nicht, dass wir noch einen siebten brauchen.»

Doch nebst dem Neubau benötigt der Schulbetrieb in Islikon die Klassenzimmer im Altbau weiterhin. So wird nach den Sommerferien eine zusätzliche erste Klasse in den Dachstock des Altbaus einziehen, dort, wo bisher die Bibliothek war. Die wiederum ist in das Haus Scardini gezügelt, das die Schule vergangenes Jahr erworben hatte. Die Arbeiten in Islikon kommen laut Bürgi planmässig voran.

Überschuss kommt dem Neubau zugute

Im Plan liegen auch die Schulfinanzen, wie Ressortleiter Michael Sigg den 56 versammelten Stimmberechtigten erläuterte. Das Jahr 2018 schliesst die Schule mit einem Überschuss von knapp 850000 Franken ab. Das sind zehnmal mehr als budgetiert. Die Gründe für den besseren Abschluss liegen in höheren Steuereinnahmen auf der einen Seite und in tieferen Ausgaben auf der anderen. So lagen etwa die Personalkosten gut 6,5 Prozent unter Budget, unter anderen wegen eines längeren Unterbruches einer integrativen Beschulung.

Den Gewinn will die Behörde dem Erneuerungsfonds für Baufolgekosten zuschlagen, der per Ende Jahr mit knapp 6,5 Millionen Franken dotiert war. Die Mittel fliessen in den Isliker Neubau. Die Versammlung bewilligte Rechnung und Gewinnverwendung einstimmig und ohne Diskussion.

Patricia Otto deutlich gewählt

Patricia Otto-Berger. (Bild: hil)

Patricia Otto-Berger. (Bild: hil)

Bei der Besetzung einer Vakanz in der Schulbehörde hatten die Versammlungsteilnehmer eine Auswahl. Mit 47 von 56 möglichen Stimmen setzte sich Kandidatin Patricia Otto-Berger (Jahrgang 1973) klar durch. Sie wohnt in Kefikon, ist verheiratet und Mutter einer Tochter im Vorschulalter. Sie arbeitet bei der Helsana Versicherung. Ohne Chance blieb Stephan te Heesen, in der Gemeinde bekannt als OK-Chef des Herbstmarktes.

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