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Premiere gemeistert: Die neue Katholischen Kirchgemeinde Fischingen hält ihre erste Versammlung ab

Die katholischen Kirchbürger trafen sich am Mittwochabend zur ersten Versammlung ihrer neuen Kirchgemeinde. Eine historischer Anlass, sagte der Präsident.
Christoph Heer
Die Vorsteherschaft der fusionierten Katholischen Kirchgemeinde Fischingen in der Klosterbibliothek; Präsident Martin Widmer, Renate Bissegger, Agnes Böhi, Elisabeth Stucki, Lydia Sturzenegger, Caroline Stäbler und Gabi Brühwiler. (Bild: Christoph Heer)

Die Vorsteherschaft der fusionierten Katholischen Kirchgemeinde Fischingen in der Klosterbibliothek; Präsident Martin Widmer, Renate Bissegger, Agnes Böhi, Elisabeth Stucki, Lydia Sturzenegger, Caroline Stäbler und Gabi Brühwiler. (Bild: Christoph Heer)

Das Wichtigste zuerst: keine Gegenstimme, keine Enthaltungen. Alle traktandierten Geschäfte wurden fast gänzlich ohne Diskussionen genehmigt – und trotzdem dauerte die Angelegenheit über zwei Stunden. Eine solch geschichtsträchtige Kirchgemeindeversammlung will eben detailgetreu und informierend sein.

Der erste Präsident der vereinten Kirchgemeinde, Martin Widmer, verstand es, durch die sieben Traktanden zu führen. «Eines haben wir uns gross auf die Fahne geschrieben. So wollen wir an Bewährtem festhalten und trotzdem Neues zulassen. Wir werden jetzt nicht mit der grossen Kelle anrühren, stattdessen wollen wir die Zukunft ganz gezielt angehen und uns den kommenden Aufgaben stellen.» In Liegenschaften zu investieren und diese zu unterhalten, sei das eine, das religiöse Leben weiterhin aktiv zu gestalten und wenn möglich zu erweitern, das andere.»

Dussnanger Pfarrkirche braucht Sanierung

Die neue Kirchgemeinde steht von Beginn an auf gesunden Füssen. Zwar wird noch eine Pflegerin gesucht, aber die Vorsteherschaft hat in ihren ersten drei Monaten schon viel bewerkstelligt. Martin Widmer, der zur Premierenversammlung in der Klosterbibliothek 99 von insgesamt 1002 Stimmberechtigten empfängt, ruft aber auf, sich aktiv einzubringen:

«Nur mit der Wahl einer neuen Kirchenvorsteherschaft ist noch nichts erreicht.»

Jeder einzelne Kirchbürger müsse sich einbringen, alle müssten am gleichen Strick ziehen. «Dieser Strick darf stärker, lebendiger, farbiger und vielfältiger werden, ohne, dass die alten Eigenschaften verloren gehen.»

Erfreut wird davon berichtet, dass im ersten Budget mit einem Gewinn von knapp 55'000 Franken gerechnet wird. Dies bei einem Aufwand von gut einer Million Franken, bei einem Steuerfuss von 27 Prozent. Und auch ein erster Kredit wird anstandslos genehmigt. Da die Dussnanger Pfarrkirche Maria Lourdes sanierungsbedürftig ist, wird der Projektierungskredit von 170'000 Franken bewilligt.

Spätere denkmalpflegerische Massnahmen sehen einen Aufwand von knapp 2,3 Millionen Franken vor. Die Finanzierung hierfür sei laut Widmer grossmehrheitlich sichergestellt. Zudem werde das Ziel verfolgt, für die Kirchgemeinde möglichst kostenneutral zu bleiben.

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