POLITIKUM
«Wie das Kaninchen vor der Schlange verharrt der Stadtrat vor einer Minderheit von Parkplatzfetischisten»: In Frauenfeld kritisiert CH das Vorgehen zur Freiestrasse

Die Frauenfelder Gruppierung Chrampfe & Hirne (CH) nimmt den Stadtrat in die Pflicht, bei der «unendlichen Geschichte» Freiestrasse zu Gunsten von mehr Belebung vorwärtszumachen.

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Die Freiestrasse in der Altstadt in Frauenfeld.

Die Freiestrasse in der Altstadt in Frauenfeld.

Bild: Reto Martin
(23. März 2013)

(red) «Endloses Zaudern bei der Freiestrasse.» Diesen Titel trägt eine Medienmitteilung von Chrampfe & Hirne (CH) zum Thema Freiestrasse, um dessen Zukunft sich vergangene Woche in der Gemeinderatssitzung bei der kontrovers diskutierten Parkplatzfrage einmal mehr eine Blockade zeigte. Die Stadt wolle mit der aufgestellten Krizzelbox wissen, was die Bevölkerung über die Nutzung und Gestaltung der Freiestrasse denkt. «Seltsam allerdings: Im Frauenfelder Stadtrat scheint die linke Hand nicht zu wissen, was die rechte schon längst getan hat», heisst es in der CH-Mitteilung weiter.

Klaudia Peyer, Chrampfe & Hirne (CH).

Klaudia Peyer, Chrampfe & Hirne (CH).

Bild: PD

Bereits im Jahr 2016 habe die Stadt eine öffentliche Mitwirkung zur Begegnungszone Freiestrasse gestartet. Darüber hinaus habe sie bereits damals über zahlreiche nützliche Studien zur Innenstadt und Stadtentwicklung verfügt. So verweist CH auf das Protokoll der «Spezialkommission Frauenfeld 2030» vom 18. September 2017. «Der Stadtrat wusste sehr wohl, wie die Freiestrasse künftig gestaltet werden soll», teilt CH mit. Nur eben seien Reden und Handeln zweierlei.

Die neuere Geschichte der Freiestrasse erweist sich für CH als unendliche Geschichte des politischen Zauderns und führe zu Stillstand.

«Unbeweglich wie das Kaninchen vor der Schlange verharrt der Stadtrat vor einer Minderheit von Parkplatzfetischisten, derweil weiterhin Parkplatzsuchverkehr und Durchgangsverkehr die Begegnungszone beleben.»

Deshalb erwartet CH Taten statt Worte und wünscht sich in der Altstadt endlich echtes Leben ohne Beeinträchtigungen durch den motorisierten Verkehr.