PLANUNGSINSTRUMENTE
Stettfurt legt Zonenplan, Baureglement und kommunalen Richtplan öffentlich auf

Innere Verdichtung heisst die Devise auch in der Gemeinde am Sonnenberg. Nach der öffentlichen Auflage der Planungsinstrumente soll die Bevölkerung im Juni über Zonenplan und Baureglement entscheiden.

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Die 1200-Einwohner-Gemeinde Stettfurt aus der Vogelperspektive.

Die 1200-Einwohner-Gemeinde Stettfurt aus der Vogelperspektive.

Bild: Olaf Kühne

(red) Die Revision der Ortsplanung befindet sich auf der Zielgeraden. Seit 2015 beschäftigt sich der Stettfurter Gemeinderat damit. Jetzt hat er den Zonenplan und das Baureglement definitiv verabschiedet und beschlossen, die Planungsinstrumente öffentlich aufzulegen. Noch bis 8. März können deshalb der Zonenplan, das Baureglement sowie der Planungsbericht dazu auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden, teilt der Gemeinderat mit.

Zeitgleich findet die öffentliche Auflage des revidierten kommunalen Richtplans statt, den der Gemeinderat nach der Vorprüfung durch das Departement für Bau und Umwelt noch einmal leicht überarbeitet und danach verabschiedet hat. Der Richtplan (Plan, Text und Planungsbericht) können ebenfalls auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden.

Alle Unterlagen im Internet einsehbar

Markus Bürgi, Gemeindepräsident Stettfurt.

Markus Bürgi, Gemeindepräsident Stettfurt.

Bild: Samuel Koch

Die Türen der Verwaltung sind während der üblichen Öffnungszeiten geöffnet. Es können jeweils nur Personen aus dem gleichen Haushalt gleichzeitig die Unterlagen einsehen. Vorherige Terminvereinbarungen seien telefonisch möglich, heisst es weiter. Sämtliche Unterlagen sind auch auf der Website der Gemeinde aufgeschaltet.

Während der Auflagefrist kann die Bevölkerung Einsprachen zu Zonenplan und Baureglement einreichen sowie sich schriftlich zum Richtplan äussern. Sowohl Einsprachen als auch Schreiben wären an den Gemeinderat zu richten, teilt dieser mit. Der Gemeinderat beabsichtigt, den Zonenplan und das Baureglement den Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom 3. Juni zur Abstimmung zu unterbreiten.