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Planung für Aadorfer Coworking-Büro gestartet

Das Interesse an einem Coworking Space ist in Aadorf gross. Als ersten Schritt
zur Realisierung des Gemeinschaftsbüros führten die Initianten einen Infoabend durch.
Kurt Lichtensteiger
Die Initianten für einen Aadorfer Coworking Space: Nadja Sternik, Roland von Bülow und Cornelia Hasler. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Die Initianten für einen Aadorfer Coworking Space: Nadja Sternik, Roland von Bülow und Cornelia Hasler. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Die Besucherzahl in Eschlikon an einer Hand abzuzählen gewesen. Beim Informationsanlass am Montagabend in Aadorf war das Interesse an einem Coworking Space, einem ortsunabhängiges dezentrales Arbeiten in einer Bürogemeinschaft, ungleich höher. So hoch, dass in einer Online-Umfrage gar 170 Antworten eingingen. Davon konnten sich 77 Aadorfer vorstellen, ein derartiges Angebot zu nutzen. 40 Leute wollen gar selber mitwirken.

«Das ist geradezu ein sensationell positiver Rücklauf, den wir in dieser Grössenordnung nicht erwartet hatten», sagte Remo Rusca, Regionalplaner Ostschweiz der Village-Office-Genossenschaft, welche Gemeinden bei der Abklärung des lokalen Potenzials unterstützt und beim Aufbau hilft.

In der Tat bietet Aadorf diesbezüglich mit seinen 3250 Wegpendlern schon eine hohe Zahl von möglichen Nutzern. Diese könnten sich mit Coworking Millionen von Kilometern ersparen und ihre Kosten vermindern. Der Mehrwert äussert sich auch noch in anderen Bereichen. «Arbeiten wo man lebt», ist die Devise in der digital geprägten Gesellschaft. Räumlich und zeitlich flexibel zu arbeiten vermindert Energieverlust und Stress, ist ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll.

Inbetriebnahme in Phase sechs

Das lokale Initiantentrio Cornelia Hasler, Nadja Sternik und Roland von Bülow ist daran, den Arbeitsplatz der Zukunft zu gestalten. Nun ist erst die Phase eins eingeläutet. Phase drei wäre der Probebetrieb, Phase sechs die Inbetriebnahme. Wo und wann dies sein wird, steht in den Sternen.

Der Anfang liess sich jedenfalls gut an, das Interesse war erstaunlich. Dies zeigte sich auch nach einem Eintretensreferat an den vier Tischen, wo zu den Themen «Netzwerk», «Vereinbarkeit von Beruf und Familie», «Wertschöpfung» und «Wie kann Coworking ein Dorfplatz werden?» eifrig diskutiert wurde.

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