Plättli-Zoo in Frauenfeld öffnet am Samstag seine Tore – Nachwuchs bei den Kamelen und bei den Streifenhörnchen inklusive

Wegen des Lockdowns hat der Zoo finanzielle Einbussen von rund 450'000 Franken zu beklagen. Es gab zwar zahlreiche Spenden. Aber die für den neuen Kamelstall vorgesehen Reserven sind nun aufgebraucht.

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Plättli-Zoo: Im Lockdown gab es Streifenhörnchen-Nachwuchs.

Plättli-Zoo: Im Lockdown gab es Streifenhörnchen-Nachwuchs.

(Bild: PD)

(red) Für die Plättli-Zoo-Tiere ist diesen Samstag ab 9 Uhr die Lockdown-Ruhe vorbei. Dann öffnet der Zoo seine Tore. Die Wiedereröffnung wird begleitet durch ein Schutzkonzept, das auf der Branchenlösung basiert, heisst es in einer Medienmitteilung des stellvertretenden Zooleiters Christoph Wüst.

«Wir haben eine Besucherobergrenze von maximal 575 Personen, welche sich gleichzeitig auf dem Zoogelände aufhalten dürfen.»
Christoph Wüst, stellvertretender Zooleiter.

Christoph Wüst, stellvertretender Zooleiter.

(Bild: Michel Canonica)

Die Erfahrung zeige, dass diese Zahl wohl nicht ausgeschöpft werde. Grössere Wartezeiten beim Eingang seien nicht zu erwarten. Ansammlungen von mehr als 30 Personen innerhalb des Zoos sollen vermieden werden. Jahreskarten-Besitzer für den Zoo können die Abolaufzeit auf Wunsch um die Lockdown-Zeit verlängern lassen. Auch das Restaurant ist offen.

Das Kameljungtier mit Eltern.

Das Kameljungtier mit Eltern.

(Bild: PD)

Die finanzielle Einbusse durch die Schliessung beträgt gemäss Mitteilung rund 450'000 Franken.

«Aktuell ist dieser Schaden nicht gedeckt – weder über die Versicherung noch über eine Unterstützung durch Bund oder Kantone.»

Es seien aber zahlreiche Spenden eingegangen. Zudem seien einige Tierpatenschaften abgeschlossen worden. In der Zeit der Schliessung habe sich der Betrieb aus Reserven finanziert. Dafür fehlt nun leider das Geld für den neuen Kamelstall, der dieses Jahr hätte realisiert werden sollen. Gerade bei den Kamelen gab es auch Nachwuchs während des Lockdowns. Zudem gab es auch Streifenhörnchen-Jungtiere.

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