Philipp Hugentobler ist der rasende Bildpoet: Am Sonntag feierte er in der Frauenfelder Stadtgalerie Baliere Vernissage seines ersten Fotobuchs

Philipp Hugentobler hat mit seinen Fotos der zu Ende gegangenen Baliere-Ausstellung ein Buch herausgegeben. Es trägt den Titel «Shot Spot Story».

Andreas Taverner
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Fotograf Philipp Hugentobler signiert für eine Besucherin sein Buch «Shot Spot Story».

Fotograf Philipp Hugentobler signiert für eine Besucherin sein Buch «Shot Spot Story».

(Bild: Andreas Taverner)

Fotograf, Filmemacher, Abenteurer und Unternehmer: Das alles ist Philipp Hugentobler. Der Herbstsonntag ist golden, deshalb hat er die Vernissage seines ersten Fotobuchs mit dem Titel «Shot Spot Story» vor die Stadtgalerie Baliere verlegt. Drinnen sind unter anderem auch seine Fotografien, die er erstmals ausstellt und die überall auf der Welt entstanden sind.

Philipp Hugentobler und sein Fotobuch.

Philipp Hugentobler und sein Fotobuch.

(Bild: Andreas Taverner)

«Shot Spot Story» soll die Geschichten hinter den Bildern erzählen. Zum Beispiel über das Foto von Lion King, das in Afrika entstanden ist. Das doppelseitige Bild im Buch handelt von Hugentoblers Kindheitsvorstellung über Afrika. So hatte er bei seiner Ankunft in Nairobi auch die Idee eines Bildes im Kopf, welches stark aus dem Zeichentrickfilm abgeleitet ist. Seine Vorstellung indessen musste sehr bald der Realität weichen. Der gelbe Sonnenball, der sich rot glühend über die Savanne senkt, im Vordergrund zahlreiche Tiere und ein Vogelschwarm, der durchs Bild fliegt: Das konnte er erst am zweiten Tag und mit viel Glück so realisieren, wie er es sich vorgestellt hatte.

«Sobald reisen wieder möglich ist, möchte ich Westaustralien, Patagonien, aber auch Chinas unbekannte Orte besuchen.»

So erklärt Hugentobler seine nächsten Reisepläne. Doch bevor es soweit ist, wird er im Dezember von Winterthur nach Wängi umziehen, wie der in Matzingen aufgewachsene Fotograf sagt.

Ein Hugentobler-Bild aus Afrika.

Ein Hugentobler-Bild aus Afrika.

(Bild: Andreas Taverner)

QR-Codes geben vertiefte Einblicke

Bei dem schönen Herbstwetter präsentiert Hugentobler die erste Auflage seines Buches mit hundert Exemplaren. «Rund zwei Wochen Arbeit ermöglichten es mir, dieses Projekt zu realisieren», erklärt Hugentobler den Gästen. Er habe aber auch Unterstützung von Fachpersonen erhalten. Die QR-Codes, welche im Buch immer wieder abgedruckt sind, bringen weitere, vertiefte Einblicke für den Leser. Hugentoblers Fazit:

«Ich bin sehr zufrieden und glücklich, an einem so schönen Tag meine erste Fotobuch-Vernissage durchgeführt zu haben.»
Besucher an der Buchvernissage.

Besucher an der Buchvernissage.

(Bild: Andreas Taverner)