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Die Favoriten geben sich auf der Rennbahn in Frauenfeld keine Blösse

Bei den Pfingstrennen in Frauenfeld gewinnt Be My Hope das Jagdrennen. Er gehört dem Frauenfelder Heinz Furrer. Bahnspezialist Take A Guess siegt im Grossen Flachrennen, dem Hauptereignis.
Nicole D'Orazio
Be My Hope kontrolliert das Jagdrennen von der Spitze aus. (Bild: Reto Martin)

Be My Hope kontrolliert das Jagdrennen von der Spitze aus. (Bild: Reto Martin)

Sie hatten alles unter Kontrolle. Be My Hope und sein Reiter Alain de Chitray hatten im Jagdrennen, der 98. Grossen Steeplechase am Pfingstmontag über 3700 Meter, vom Start weg die Spitze und gaben sie nie ab. Der Favorit kontrollierte das Rennen und siegte in überlegener Manier vor Beaumar und Baraka de Thaix.

Der in diesem Jahr bei vier Starts noch ungeschlagene Wallach gehört Heinz Furrer aus Frauenfeld. Es war sein 15. Sieg in der Schweiz bei 26 Starts. Der Jubel bei den 6500 Zuschauern war gross. Der Drittplatzierte, Baraka de Thaix, steht im Besitz des Rennchefs des Rennvereins Frauenfeld, Michael Schmid und seiner Frau Saskia.

Nichts anbrennen liessen auch Take A Guess und Tim Bürgin im Hauptereignis, dem mit 20'000 Franken dotierten Grand Handicap über 2000 Meter. Der achtjährige Wallach und Bahnspezialist lief von Beginn weg vorne und konnte alle Angriffe kontern und gewann klar. Für Take A Guess war es in Frauenfeld beim neunten Start der siebte Sieg. Zweiter wurde Samurai, Dritter Clouds At Night.

«Er ist auch mit acht Jahren ein immer noch gutes Pferd», sagte Bürgin anschliessend.

«Es gefällt ihm, wenn er das Rennen dominieren kann. Ich bin froh, dass der Plan aufgegangen ist.»

Trainiert wird der Wallach von Claudia Erni und gehört Martina Stadelmann. Adrian von Gunten hat Besitzerin und Trainerin vertreten. «Wir haben riesige Freude, dass er auch älter noch immer so gut läuft, auch auf diesem Niveau. Das ist für ein älteres Pferd nicht selbstverständlich», sagte er.

Valrose gewinnt auch gegen die Älteren

Von Gunten durfte sich über einen zweiten Sieg freuen: Valrose setzte sich über 1600 Meter vor Zantario und Karimunda durch. Es war der vierte Sieg für die dreijährige Stute in diesem Jahr, der erste gegen ältere Gegner. Sie bleibt damit ungeschlagen. Vor zwei Wochen hatte sie den Frühjahrspreis der Dreijährigen in Frauenfeld gewonnen.

«Es ist einfach ein Traum mit dieser Stute»

schwärmte von Gunten. «Der nächste Start dürfte wahrscheinlich in Frankreich sein. In der Schweiz wird es für sie gegen starke ältere Gegner wohl schwierig.» Valrose gehört dem Stall Aventicum und wird auch von Claudia Erni trainiert.

Einen zweiten Tageserfolg gab es auch für Trainerin Chantal Zollet: Nach dem Erfolg von Be My Hope gewann Echanson im Hürdenrennen. Im Sattel sass erneut Alain de Chitray.

Lordino sorgt für den zweiten Thurgauer Erfolg

Schon im ersten Rennen am Pfingstmontag war der Jubel des Publikums gross. Lordino siegte Start - Ziel über 2400 Meter. Er liess Murakami und Rosette Delizy klar hinter sich. Der sechsjährige Wallach gehört Max Rufer aus Hefenhausen. «In Aarau hat er auch schon genau so gewonnen», sagt Rufer glücklich. In Frauenfeld zu siegen, sei aber immer etwas Besonderes. Für Rufer war es ein tolles Wochenende. Denn am Pfingstsonntag hatte seine Stute Lorena schon in Avenches gewonnen.

Bei den Trabern hiess es im Grossen Grasbahnpreis (3200 Meter) einmal mehr: alle gegen Swedishman. Der Superstar der Traber hatte jedoch eine schlechte Vorbereitung. Wegen einer Autopanne war er erst kurz vor dem Rennen auf dem Rennplatz eingetroffen. Dies hielt den 13-jährigen Wallach mit seiner Trainerin Patricia Felber im Sulky jedoch nicht davon ab, in der zweiten Runde das Zepter zu übernehmen und durchzuziehen. Tobrouk de Payré kam ihm im Einlauf zwar noch nahe, doch Swedishman konnte nochmals beschleunigen. Sein Besitzer ist Carlo Pavone. Dritter wurde Super Berry Chenou.

Im Trabrennen über 1700 Meter war Donato Cardhu zwar als Erster im Ziel, wurde aber wegen Gangartfehler disqualifiziert. So durfte Cheval U.N.G. mit Fahrer Loris Ferro an die Siegerehrung. Die Ehrenplätze belegten Dilune du Soleil und Trust Me Bi. Der Sieger gehört dem Stall Allegra Racing Club. Im dritten Trabrennen (2400 Meter) wiederholte Classical Love (Sandra Monnier) seinen Sieg von vor zwei Wochen.

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