PFARRWAHL
Evangelisch Felben bekommt mit Nathanja Baumer-Schuppli die jüngste Pfarrerin der Schweiz

Die neue Würdenträgerin tritt am 1. September ihr Amt in der Kirchgemeinde an. Bereits im Mai bezieht sie zusammen mit ihrem Ehemann das aktuell verwaiste Pfarrhaus.

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Die gewählte Pfarrerin Nathanja Baumer Schuppli mit Cornelia Schär, Kirchenvorsteherschaftsmitglied der evangelischen Kirchgemeinde Felben.

Die gewählte Pfarrerin Nathanja Baumer Schuppli mit Cornelia Schär, Kirchenvorsteherschaftsmitglied der evangelischen Kirchgemeinde Felben.

Bild: PD

(red) Die Kirchbürger von evangelisch Felben dürfen frohlocken. Ihr verwaistes Pfarramt ist wieder besetzt – und zwar mit der jüngsten Pfarrerin der Schweiz, Nathanja Baumer-Schuppli. Zur kürzlichen Kirchgemeindeversammlung hatte die Kirchenvorsteherschaft in den Mehrzwecksaal der politischen Gemeinde geladen. 47 Kirchbürgerinnen und Kirchbürgern waren dieser Einladung gefolgt. Die Neubesetzung des Pfarramtes bildete das Haupttraktandum der Versammlung.

Pfarrerin wirkt aktuell noch in evangelisch Berg im Vikariat

Gemäss den Ausführungen von Edi Ulmer, Präsident der Kirchenvorsteherschaft, hatte die Pfarrwahlkommission während des vergangenen Jahres tatkräftig gewirkt. Das Resultat der erfolgreichen Suche wurde bereits in der Einladung zur Versammlung sichtbar. Zur Wahl als Pfarrerin vorgeschlagen war Nathanja Baumer-Schuppli, zurzeit noch im Lernvikariat in der evangelischen Kirchgemeinde Berg. Kirchenbesucher lernten die 26-Jährige bereits kürzlich anlässlich eines von ihr geleiteten Gottesdienstes in der Kirche Felben kennen.

Die künftige Pfarrerin von Felben-Wellhausen war an der Versammlung anwesend und stellte sich persönlich vor. Nach der Auszählung der geheim durchgeführten Wahl war Nathanja Baumer-Schuppli einstimmig und mit grossem Applaus durch die Versammlung ins Amt gewählt. Sie tritt es am 1. September an. Zusammen mit ihrem Ehemann Fabian bezieht sie bereits Ende Mai das verwaiste Pfarrhaus.

Vergangenes Jahr schliesst mit Rechnungsgewinn ab

Die Rechnung 2020, ursprünglich mit einer schwarzen Null budgetiert, schloss mit einem Plus von 65'000 Franken ab. Höhere Steuererträge aus früheren Jahren, aber auch reduzierte Aktivitäten im kirchlichen Leben, bedingt durch die Pandemie, trugen zum erfreulichen Ergebnis bei. Für das Budget 2021 rechnet die Kirchgemeinde mit einem bescheidenen Gewinn. Der Steuerfuss 2021 wird beim bisherigen Satz von 18 Prozent belassen.