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Interview

Dem Coworking Frauenfeld sei Dank: «Pendler müssen nicht mehr pendeln»

Noch Ende September können Interessierte freitags gratis die Miet-Arbeitsplätze im Coworking Frauenfeld ausprobieren. Geschäftsführerin Regine Siegenthaler blickt auf den ersten «Free Friday» zurück und in die Zukunft.
Laura Sachers
Geschäftsführerin Regine Siegenthaler im Coworking Frauenfeld an der Bahnhofstrasse 56. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Geschäftsführerin Regine Siegenthaler im Coworking Frauenfeld an der Bahnhofstrasse 56. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Jeden Freitag im September findet in zwölf Coworking-Spaces in den Kantonen Thurgau, St.Gallen und der Bodenseeregion der «Free Friday» statt. Interessierte haben die Möglichkeit, die Räumlichkeiten zu begutachten und gratis einen Arbeitsplatz zu nutzen. Coworking soll eine neue Arbeitskultur unterstützen. Es geht darum, Pendlerzeiten zu vermeiden, Flexibilität am Arbeitsplatz zu schaffen und sich auszutauschen. Regine Siegenthaler ist Geschäftsführerin von Coworking Frauenfeld. Ein Büro oder Arbeitsplatz an der Bahnhofstrasse 56 kann tage- oder monatsweise gemietet werden.

Coworking-Spaces gibt es mittlerweile an diversen Orten im Thurgau. 2016 eröffneten die ersten flexiblen Büroräume in Frauenfeld. Wie hat sich die Einrichtung seither entwickelt?

Regine Siegenthaler: Die Nachfrage nach Coworking-Arbeitsplätzen steigt. Es braucht aber immer noch viel Aufklärungsbedarf in der Arbeitswelt. In Grossstädten wie Bern, Basel oder Zürich ist das Interesse höher als im Thurgau. Doch daran arbeiten wir.

Im Coworking Frauenfeld. (Bild: PD)

Im Coworking Frauenfeld. (Bild: PD)

Die Miete pro Tag für einen Arbeitsplatz kostet zwischen 25 und 35 Franken. Es besteht auch die Möglichkeit von Monatsmieten. Wo ist die Nachfrage am grössten?

Das ist ganz unterschiedlich. Am meisten werden flexible Arbeitsplätze vermietet, da hier der Wochentag frei bestimmbar ist. Unsere Besprechungsräume sind ebenfalls beliebt. Ein Unternehmen mit Sitz in Konstanz kann sich mit einer Zürcher Firma in der Mitte treffen, in Frauenfeld.

Wie waren die bisherigen Rückmeldungen der Nutzer?

Sehr gut, weil in Coworkings unterschiedliche Bedürfnisse gestillt werden können. Ein Familienvater hat die Möglichkeit, am Mittag nach Hause zu gehen. Ein Pendler muss keine langen Strecken mehr auf sich nehmen. Coworker belasten die Umwelt weniger, weil sie zu Fuss oder mit dem Velo zur Arbeit kommen.

Im Coworking Frauenfeld. (Bild: PD)

Im Coworking Frauenfeld. (Bild: PD)

Wie sehen Ihre Zukunftsvisionen aus?

Wir möchten mehr Menschen darauf aufmerksam machen. Das Angebot besteht, nur die Nachfrage muss noch steigen. Uns geht es darum, vernetzt zu sein und den Thurgau als Arbeits- und Wohnort für junge Menschen attraktiv zu halten.

Vergangenen Freitag ging der erste «Free Friday» über die Bühne. Ihr Fazit?

Das Interesse bei den Gästen war gross. Einige testeten direkt die Räumlichkeiten. Wir hoffen auf erfolgreiche weitere «Free Fridays» bei allen beteiligten Spaces und natürlich auf viele Besucher.

Weitere Informationen: www.coworkingfrauenfeld.ch

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