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Patenschaft für H2O entlang des Rheins um Diessenhofen und Schlatt

Die Schifffahrtsgesellschaft für Untersee und Rhein (URh) unterstützt den Gewässerschutz mit einer Aqua-Viva-Flusspatenschaft. Sie setzt sich damit für den Erhalt und die Wiederherstellung intakter Lebensräume entlang des Hochrheins ein.
Hanspeter Steinmetz von Aqua Viva und URh-Geschäftsführer Remo Rey besiegeln die Zusammenarbeit mit einer Urkunde. (Bild: PD)

Hanspeter Steinmetz von Aqua Viva und URh-Geschäftsführer Remo Rey besiegeln die Zusammenarbeit mit einer Urkunde. (Bild: PD)

(pd) Die Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) übernimmt eine Flusspatenschaft der Gewässerschutzorganisation Aqua Viva für den Rheinabschnitt zwischen Stein am Rhein, Diessenhofen und Schaffhausen. Sie unterstützt damit die Gewässerschutzorganisation Aqua Viva in ihrem Engagement für den Erhalt und die Wiederherstellung intakter Gewässerlebensräume entlang des Hochrheins, wie sie mitteilt. URh-Geschäftsführer Remo Rey sagt:

«Der Hochrhein ist eine touristische Perle.»

Investitionen in den Umweltschutz würden unmittelbar auch den Menschen zugutekommen. Die neue Patenschaftstrecke biete eine grosse Vielfalt an Lebensräumen sowie Tier- und Pflanzenarten. Zahlreiche Revitalisierungen hätten in den vergangenen Jahrzehnten für mehr Dynamik und damit natürliche Strukturen am und im Gewässer gesorgt. Ökologischer Höhepunkt sei das Naturschutzgebiet und Sonderwaldstandort Schaaren der Gemeinde Schlatt.

Die ersten archäologischen Spuren gehen dort zurück bis in die Steinzeit. Heute blühten auf den Schaarenwiesen sibirische Schwertlilien, und mit etwas Glück lasse sich auch ein Eisvogel beobachten, der als Zeigerart für eine intakte Flusslandschaft gilt.

Aqua Viva engagiert sich seit den 60er-Jahren

Um die einmalige Flusslandschaft haben die URh und Aqua Viva gemeinsam das Exkursionsangebot «RheinErfahren» geschaffen. «Auf den Schiffen der URh wird die Faszination des Hochrheins erlebbar. Wir freuen uns daher sehr über diese Kooperation», sagt Hanspeter Steinmetz, Geschäftsführer von Aqua Viva. Seit 1960 ist Aqua Viva am Hochrhein aktiv.

Aktuell begleitet sie dort die Sanierung des Kraftwerks Schaffhausen zur Wiederherstellung der Fischgängigkeit, unterstützt die Revitalisierung verbauter Uferabschnitte, ist Mitglied von «Renaturierung des Hochrheins» und führt Umweltbildungsanlässe durch.

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