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Münchwiler Parkbad an der Murg erhält neuen Präsidenten

Acht Jahre lang präsidierte Ernst Bosshard den Vorstand der Genossenschaft Parkbad an der Murg. Bis zur Generalversammlung blieb geheim, wer in seine Fussstapfen treten wird. Es ist der Münchwiler Bruno Frei, der sich kommenden Herausforderungen stellen wird.
Christoph Heer
Ernst Bosshard (unten rechts) übergibt das Präsidentenamt an Bruno Frei (unten links). Im kommenden Jahr wird auch Stefan Roggensinger (oben rechts) aus dem Vorstand zurücktreten, er wird ersetzt durch Marco Vogt (oben links). (Bild: Christoph Heer)

Ernst Bosshard (unten rechts) übergibt das Präsidentenamt an Bruno Frei (unten links). Im kommenden Jahr wird auch Stefan Roggensinger (oben rechts) aus dem Vorstand zurücktreten, er wird ersetzt durch Marco Vogt (oben links). (Bild: Christoph Heer)

Ernst Bosshard hat das Parkbad an der Murg geprägt. Verwaltungsratskollege Daniel Kühne lobte denn auch in seiner Laudatio den scheidenden Präsidenten: «Ernst Bosshard ist nicht nur enorm bekannt, er ist auch gleichermassen beliebt. Als lösungsorientierten Macher werden wir ihn vermissen.» Bosshard selbst gab an seiner letzten Generalversammlung die Lorbeeren weiter und betont, dass er lediglich einer von vielen war.

«In Bruno Frei haben wir zweifelsohne den richtigen Mann gefunden.»

Bosshard war 13 Jahre lang in der Geschäftsleitung, davon acht Jahre als Präsident. Jetzt sei der definitiv richtige Zeitpunkt, um zurückzutreten. «In den kommenden Jahren wird die ein neues Gesicht erhalten. Und da wird es wichtig sein, dass dieser Prozess von einem neuen Präsidenten begleitet wird. In Bruno Frei haben wir zweifelsohne den richtigen Mann dafür gefunden.»

Der Angesprochene wurde am Freitagabend in der Villa Sutter von den anwesenden 44 Stimmberechtigten einstimmig gewählt. Der Familienvater und Primarlehrer ist seit längerer Zeit ein regelmässiger Gast im Parkbad und freut sich auf die neuen Herausforderungen. «Wenn ich in der Badi war, dachte ich mir immer, wie viel Potenzial in dieser Anlage eigentlich noch auszuschöpfen wäre.»

Genehmigt wurde denn auch ein Architekturwettbewerb für 200000 Franken – mit dem Zweck, die Hochbauten wie Garderoben, Nasszellen oder Kassenhaus neu zu erstellen. Als neue Kioskpächterin konnte der Versammlung Manuela Müller vorgestellt werden.

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