PÄDAGOGIK
«Sensibilisieren für den Umgang mit unserer gebauten Geschichte»: Baukultur findet den Weg in die Frauenfelder Schule

Während einer Projektwoche haben Schülerinnen und Schüler vom Frauenfelder Schulhaus Oberwiesen ihre Umgebung erforscht und unter anderem das geschichtsträchtige Trompetenhüsli besucht.

Christine Luley
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Baukultur macht Schule: Das Kulturamt hatte mit KOMET einen Wettbewerb für Kulturvermittlungsprojekte an Schulen ausgeschrieben. Ueli Vogt und Rebekka Ray gehören mit «Wo ich wohne» zu den zu den Ausgezeichneten. Darum findet ein Stück Baukultur den Weg in die Schulen - Führung von Gabriel Müller.
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Baukultur macht Schule: Das Kulturamt hatte mit KOMET einen Wettbewerb für Kulturvermittlungsprojekte an Schulen ausgeschrieben. Ueli Vogt und Rebekka Ray gehören mit «Wo ich wohne» zu den zu den Ausgezeichneten. Darum findet ein Stück Baukultur den Weg in die Schulen - Führung von Gabriel Müller.
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Baukultur macht Schule: Das Kulturamt hatte mit KOMET einen Wettbewerb für Kulturvermittlungsprojekte an Schulen ausgeschrieben. Ueli Vogt und Rebekka Ray gehören mit «Wo ich wohne» zu den zu den Ausgezeichneten. Darum findet ein Stück Baukultur den Weg in die Schulen - Führung von Gabriel Müller.

Eine Gruppe Kinder blickt zum First des Riegelhauses an der Frauenfelder Thundorferstrasse 18 hoch. «Trompeten – Hüüsli, erbaut 1545/1563, restauriert 2019/2020» steht da. «Das ist das älteste Haus in der Holdervorstadt, und das zweitälteste in Frauenfeld», erklärt Architekt Gabriel Müller den 3. und 4. Klässlern. «Wie können wir Kindern Baukultur im Alltag vermitteln», haben sich Rebekka Ray und Ueli Vogt vom «Büro für Baukultur» gefragt. Das Projekt «wo ich wohne» ist ihre Antwort darauf.

Während der Projektwoche tauschen sich die beiden Kunstvermittler mit den Lehrerinnen Angela Meier und Irene Caicedo und 18 Schulkindern vom Schulhaus Oberwiesen aus. Regen zur differenzierten Betrachtung an, das Gewohnte und Alltägliche genauer wahrzunehmen. Beim Erkunden ihrer Umgebung entdecken die Kinder Neues. Ein Schüler stellt fest:

«Ich wusste gar nicht, dass in unserem Schulhaus ein rundes Fenster ist.»

Am Freitag ist Bauleiter Christoph Biedermann vom Architekturbüro Gabriel Müller mit der ersten Gruppe unterwegs und zeigt seinen Arbeitsplatz. Das historische Haus an der Thundorferstrasse ist kein Museum. Im Erdgeschoss ist ein «Unverpacktladen» und ein Bistro untergebracht. In den Räumen im Obergeschoss das Architekturbüro. In der Küche glänzen moderne Apparaturen neben dem Holzherd. Neu und Alt ergänzt sich. Gabriel Müller erklärt:

Gabriel Müller, Architekt.

Gabriel Müller, Architekt.

Bild: Tobias Garcia
«Wir zeigen, wie sich alte Bausubstanz erhalten und nachhaltig erneuern lässt.»

Und Müller verweist auf die Butzenscheiben. Beim Umbau wurden nach Möglichkeit die renovierten Fenster, Türen und das Täfer wieder eingebaut. Es ist dem Architekten ein Anliegen, «für den Umgang mit unserer gebauten Geschichte zu sensibilisieren».

Begehbare Geschichte

Die Kinder tauchen in eine andere Welt ein. Gleich beim Eingang, geschützt unter Panzerglas, zeugen Steine vom Wasser, das da mal floss. «Beim Umbau stiessen wir auf den Kanal», sagt Müller und vermute, dass einst im Gebäude ein öffentliches Bad untergebracht war. Die Kinder staunen, dass die Menschen im Mittelalter ohne eigenes Badezimmer auskommen mussten. «Megaschön» finden sie die ausgestellten Trompeten in der ehemaligen Werkstatt. Die Instrumentenfabrikation, die von 1893 bis 1933 Marie Wolf gehörte, hat dem Haus den Namen «Trompetenhüsli» gegeben.

Eine goldfarbene Münze in der Wand erweckt Aufmerksamkeit der Kinder. Gabriel Müller holt eine Schatzkiste hervor. Was es wohl drin hat? «Gold, Diamanten, Süsses, Schoggi», vermuten die Kinder. Weit gefehlt. Die sich darin befindenden Alltagsgegenstände zeigen, wie man früher lebte. Geschichte wird greifbar. Der uralte Wasserhahn fühlt sich kalt an. Der handgeschmiedete Schlüssel mit Bart wiegt schwer in der Hand. Die Schüler und Schülerinnen betrachten den Kachelofen aus dem Jahr 1774 vom Ofenbauer Friederich in Müllheim. Berühren die Kacheln, die vom Einheizen am Vortag noch ein wenig warm sind.

Einblicke in die Zukunft

Ein weiterer Höhepunkt ist die Besichtigung einer Bauetappe des Schulhauses Schollenholz am nächsten Tag. Unter der fachkundigen Führung eines Bauleiters erkunden die Schüler und Schülerinnen, wie heute gebaut wird. Eine Präsentation ihrer Erfahrungen im eigenen Schulhaus bildet den Abschluss der Projektwoche.

Die Kinder haben Strukturen nachgemalt, Farben gemischt, Abriebe gemacht, Formen gezeichnet. Gelernt, dass Farbe, Licht und Körper Grundelemente des Bauens sind.