Ortsplanung und Lindensaal stehen 2020 in der Gemeinde Aadorf im Fokus

Eine Big Band, eine Ansprache des Gemeindepräsidenten und ein reichhaltiger Apéro erfreuten gut 400 Aadorfer an der Neujahrsbegrüssung im Gemeindesaal.

Kurt Lichtensteiger
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Die «Black Jacket Swing Big Band» bei ihrem Auftritt am Aadorfer Neujahrsapéro.

Die «Black Jacket Swing Big Band» bei ihrem Auftritt am Aadorfer Neujahrsapéro.

(Bild: Kurt Lichtensteiger)

Aadorf Genau vor 20 Jahren waren es der ehemalige Gemeindepräsident Bruno Lüscher und dessen Frau Maja, die erstmals zu einem Aadorfer Neujahrsapéro einluden. «Inzwischen ist der Anlass zu einer lieb gewonnenen Tradition geworden, was nicht zuletzt die hohen Besucherzahlen eindrücklich belegen.» Mit diesen Worten begrüsste Gemeinderat Patrick Schneider die rund 400 Gäste.

Darauf nahmen die 20 Männer der «Black Jacket Swing Big Band» auf der Bühne Platz. Weshalb in der Grossformation keine Frau auszumachen sei, konnte dessen Bandleader nicht plausibel erklären. Immerhin rettete die Sängerin Lilian Mettler die Ehre der Frauen. Mit ihrer kräftigen Stimme begleitete sie die Bläser und überzeugte mit ihrer Bühnenpräsenz.

Rückblick auf das vergangene Amtsjahr

Anschliessend übernahm Gemeindepräsident Matthias Küng das Zepter. Er blickte auf das vergangene Amtsjahr zurück. Dass sich für die Wahl in den Gemeinderat gleich fünf Personen beworben hatten, deutete er als gutes Zeichen. In der kommenden Legislatur stünden die Ortsplanungsrevision und der Verkauf des Lindensaals im Fokus.

In Anbetracht der steigenden Einwohnerzahl gehe es für die öffentliche Hand darum, die nötige Infrastruktur bereitzustellen. «Offenbar haben die Neuzuzüger gute Gründe dafür, in Aadorf eine Heimat zu finden», sagte Küng. Er wies aber darauf hin, dass das Bestreben nach Selbstoptimierung das Zusammenleben erschweren würde. Mit einem Appell, weiterhin Eigenverantwortung zu übernehmen, Toleranz im Alltag zu üben und respektvoll miteinander umzugehen, schloss er seine Rede.