Glosse

Optimismus heisst die Maxime

Murgspritzer: Über den Unterschied zwischen Astronomie und Astrologie, über Wetterfrösche, Schirmchencocktails in Frauenfeld sowie Optimismus versus Pessimismus.

Samuel Koch
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Ein erfrischender Schirmchencocktail mit Wunderkerze. (Bild: PD)

Ein erfrischender Schirmchencocktail mit Wunderkerze. (Bild: PD)

Der längste Tag des Jahres ist noch nicht erreicht, der 21. Juni folgt erst am Freitag. Astronomie ist aber nicht Meteorologie! Wer’s nicht glaubt, der steigt aufs Hochhaus am Zürcher Leutschenbach und fragt den Wetterfrosch der Nation namens Bucheli.

Samuel Koch. (Bild: PD)

Samuel Koch. (Bild: PD)

Obschon der längste Tag bald zur Neige geht, dürfte der Sommer noch etwas anhalten. Und der könnte es in sich haben, glaubt man privaten Wetterfröschen aus den USA, die Europa einen Sommer mit gefährlichen Hitzewellen und Waldbränden prognostizieren.

Da hilft nur noch die Vorstellung, oben ohne im Liegestuhl einer Strandbar an der Murg einen erfrischenden Schirmchencocktail zu schlürfen. Optimismus heisst die Maxime, denn als Pessimist laufe ich Gefahr, wegen der Hitze und den aktuell auf dem Pult festklebenden Unterarmen gegen meinen Arbeitgeber zu wettern. Zum Glück steuern wir – zumindest astronomisch – schon bald wieder in Richtung Winter.

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