OL-Athleten räumen Wälder auf: Der Verein thurgorienta befreite Bäume zwischen Pfyn und Märstetten von 2000 Einzelschützen

Mit einer Aufräumaktion in den Wäldern wollten die Mitglieder des Orientierungslauf-Vereins Thurgorienta den Förstern helfen und ihnen damit für ihr Verständnis bei den OL-Wettkämpfen danken.

Sophie Ade
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Eine Helferin der Aufräumaktion mit eingesammelten Einzelschützen.

Eine Helferin der Aufräumaktion mit eingesammelten Einzelschützen.

(Bild: PD)

Wohl gehört die für einmal sehr kurze Saison der Orientierungsläufer bereits der Vergangenheit an, aber über 30 Postensucher beteiligten sich am vergangenen Samstag an einer grossen Aufräumaktion in den Wäldern des Thurtals. Unter Leitung von Revierförster Urs Bühler kämpften sich die Leute vom OL-Verein Thurgorienta durch jene Waldflächen, die sie bei der Ausübung ihres Sports jeweils meiden: Dickichte.

Zwischen Pfyn und Märstetten entfernten sie über 2000 Einzelschütze von Bäumen sowie einen Maschenzaun. Nach einer von der Bürgergemeinde Pfyn offerierten Mittagsverpflegung ging es am Nachmittag im gleichen Rhythmus weiter, bis alle bereitgestellten Anhänger voll beladen waren.

Auch die jüngeren Mitglieder des Vereins helfen mit.

Auch die jüngeren Mitglieder des Vereins helfen mit.

(Bild: PD)

Obschon viele Schweisstropfen vergossen wurden und zahlreiche Kratzspuren an die Arbeit erinnerten, zeigten sich die Helfer, die zwischen 10 und 70 Jahren alt waren, am Schluss begeistert von ihrem Einsatz. Sowohl der Revierförster als auch die Sportler meldeten sofort ihr Interesse an, dass sie im kommenden Jahr eine Wiederholung wünschten. Das Ziel der Veranstaltung bestand darin, mit dieser Geste den Förstern für deren Verständnis bei OL-Wettkämpfen im Wald zu danken.