Interview

OK-Präsident zieht positives Fazit über 114. Kantonalschwingfest in Frauenfeld

Am Sonntag verwandelte sich die Kleine Allmend beim 114. Thurgauer Kantonalen Schwingfest in eine riesige Schwingarena. OK-Präsident Walter Lanz blickt trotz Wetterpech auf einen gelungenen Anlass zurück.

Samuel Koch
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OK-Präsident spricht während des offiziellen Festakts zur Festgemeinde. (Bild: Andrea Stalder)

OK-Präsident spricht während des offiziellen Festakts zur Festgemeinde. (Bild: Andrea Stalder)

Herr Lanz, ist Ihnen wieder warm?

Ja, derzeit sind wir mit dem Abbau der Schwingarena mit Tribünen und Festzelten beschäftigt. Ab Mitte Woche sieht der Platz wieder aus wie vorher.

Petrus war am Sonntag mit den kalten Temperaturen und vereinzelten Regenschauern definitiv kein Schwingfan.

Das ist schade. Trotzdem haben über 3000 Besucher den Weg ans Kantonale gefunden. Wir haben trotz der Kälte ein superschönes Schwingfest organisiert.

(Bild: Andrea Stalder)
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Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)
Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)
Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)
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Schlussgang Kantonales Schwingfest Frauenfeld. Der Bündner Armon Orlik gewinnt gegen den Thurgauer Dominik Schneider. (Bild: Andrea Stalder)

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Sie haben aber mit rund 4000 Besuchern gerechnet?

Leider haben sich wegen der Kälte einige Gäste kurzfristig abgemeldet. Und es sind sicher weniger Besucher spontan ans Schwingfest gekommen.

Was war Ihr persönlicher Höhepunkt?

Die Stimmung war trotz Wetterpech toll. Genau am Nachmittag beim offiziellen Festakt mit den verschiedenen Ansprachen hat die Sonne durchgedrückt. Zudem will ich die rund 500 freiwilligen Helfer erwähnen. Viele haben mir erzählt, dass es ihnen trotz Arbeit gefallen hat.

Weshalb haben Sie auf den Rundgang mit den Lebendpreisen verzichtet?

Aus Sicherheitsgründen für Zuschauer und Tiere. In der kompakten Arena hätten die Tiere nervös werden können.

Im provisorisch aufgebauten Stall hingegen konnten die Besucher die Tiere in Ruhe anschauen und streicheln.

Zudem hätte es im Rasen womöglich Löcher von den Klauen gegeben.

Sportlich bleibt ein Wermutstropfen mit einem Sieg eines Auswärtigen.

Immerhin war mit Domenic Schneider ein Thurgauer im Schlussgang. Beim Sport ist es halt so, dass am Schluss der Beste gewinnt.

Schwinger Tobias Krähenbühl wirkte nebenbei im OK mit. Hat das seine sportliche Leistung beeinflusst?

Er sagte mir Nein. Ich denke aber schon, dass es eine zusätzliche Belastung war. Er wird aber in dieser Schwingsaison noch genügend Chancen erhalten, einen Kranz zu gewinnen.