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Ohne Zelt auf den Campingplatz

Auf dem Campingplatz Hüttenberg oberhalb von Eschenz können die Gäste neu in sogenannten Zinipi-Lodges übernachten. Betreiber Marcel Meier führt den Platz in der dritten Generation und versucht, alle Gästewünsche zu erfüllen.
Rahel Haag

Um Ferien auf dem Campingplatz zu machen, braucht man weder einen Wohnwagen noch ein Wohnmobil. Auch das Zelt kann man getrost im Keller lassen. Stattdessen legt man sich am Ende des Tages in ein richtiges Bett – und hat erst noch eine Aussicht auf den Untersee und Rhein. Zumindest auf dem Campingplatz Hüttenberg in Eschenz.

Ende März startete hier die neue Saison. Mit einem neuen Angebot: drei sogenannte Zinipi-Lodges. Dabei handelt es sich um kleine Häuschen aus leimfreiem Vollholz. Das erste steht den Gästen bereits zur Verfügung, die anderen beiden, die über eine Terrasse miteinander verbunden sind, stehen ab Pfingsten bereit. Aktuell stehen noch Umgebungsarbeiten an.

Beliebtester Campingplatz der Schweiz

«Wir waren auf der Suche nach etwas Neuem», sagt Marcel Meier, «und wollten uns von der Konkurrenz abheben». Selber hatte er allerdings noch keine Gelegenheit, die Zinipi-Lodge zu testen. Bisher wurde das Angebot zwei Mal gebucht, und die Gäste seien zufrieden gewesen. Der 43-Jährige führt den Campingplatz, den seine Grosseltern 1965 eröffneten, bereits in der dritten Generation. Der Campingplatz Hüttenberg ist der beliebteste in der Schweiz. Im vergangenen Jahr belegte er im europäischen Ranking von 100 Campingplätzen Rang 28. Meier findet hierfür eine pragmatische Begründung: «Wir investieren viel Energie, damit uns die Gäste bewerten.» Ausserdem versuchten sie, die Wünsche ihrer Gäste zu erfüllen. So wurde im Poolbereich beispielsweise eine Uhr installiert. «Alle Wünsche kann man aber nicht erfüllen.» Zudem sei der Hüttenberg ein Familiencampingplatz. Auch das spürten und schätzten die Gäste. Marcel Meier führt den Platz mit seiner Frau. Die gemeinsame Tochter wächst so auf, wie er selber.

«Man muss bereit sein, mehr zu leisten als nur das Nötigste.»

Der gelernte Konstrukteur versucht, sämtliche Arbeiten, die anfallen, selber zu erledigen. Da komme ihm sein ursprünglicher Beruf immer wieder zugute. «Über die Jahre habe ich auch viel dazugelernt», sagt er. Für ihn ist der Campingplatz nicht nur Beruf, sondern auch Hobby. Viel Freizeit bleibe ihm ohnehin nicht. Während der Campingsaison ist er sieben Tage pro Woche auf dem Platz. «Man muss bereit sein, mehr zu leisten als nur das Nötigste.» Mit der eigenen Familie geht es jeweils erst im Winter in die Ferien. «In die Skiferien», sagt Meier und lächelt.

Auch Australier zieht es nach Eschenz

Der Campingplatz Hüttenberg umfasst sechs Hektare und bietet aktuell Platz für knapp 270 Dauercamper, diverse Wohnmobile und Zelte. Hinzu kommen 16 Häuschen mit 55 Betten. «Wir sind sozusagen ein kleineres Hotel», sagt Meier und lächelt. Der Grossteil der Gäste stammt aus der Schweiz. «Es kommen aber Leute von der ganzen Welt.» Auch Australier und Tschechen zog es bereits nach Eschenz. «Da frage ich mich manchmal schon, wie die auf uns gekommen sind.»

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