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Offiziere wollen ein Gefühl der Sicherheit geben

Wertschätzung für das Engagement der Thurgauer Offiziere sowie ein Blick auf globale
Sicherheitsfragen haben die jüngste Generalversammlung der Kantonalen Offiziersgesellschaft geprägt.
Martin Sinzig
Nato-Generalmajor Gert-Johannes Hagemann mit KOG-Präsident Dominik Knill. (Bild: Martin Sinzig)

Nato-Generalmajor Gert-Johannes Hagemann mit KOG-Präsident Dominik Knill. (Bild: Martin Sinzig)

Es war ein Stelldichein von Führungsleuten aus Politik, Wirtschaft und Militär: Dominik Knill durfte als Präsident der Thurgauer Offiziere (KOG) neben Kameradinnen und Kameraden eine stattliche Zahl von Gästen zur 192. Generalversammlung begrüssen. Zuerst überbrachte Grossratspräsident Turi Schallenberg eine persönlich gefärbte Grussbotschaft. Er dankte den Offizieren für ihr Engagement, dass sie Verantwortung übernähmen und den Thurgau sicherer machten, und er dankte auch dafür, «dass sie mir ein gutes Gefühl geben».

Danach lobte der Kommandant der Territorialdivision 4, Divisionär Willy Brülisauer, den Thurgau als Kanton, «der uns sehr viel gibt». Für die notwendigen militärischen Übungen würden die Truppen sowohl von Landwirten als auch Gemeinden mit offenen Armen empfangen. Das sei nicht überall so.

Der Oberst im Generalstab Stefan Holenstein würdigte als Präsident der Schweizerischen Offiziersgesellschaft die KOG als traditionsbewusste, aktive und loyale Sektion. Auch das politische Engagement der Thurgauer Offiziere sei vorbildlich, sagte er mit Blick auf die Weiterentwicklung der Armee, die Kampfflugzeugbeschaffung und auf Fragen rund um die Dienstpflicht.

Die NATO steht vor einem Paradigmenwechsel

Der KOG-Präsident hielt fest, dass die militärische Logik an vielen Orten dieser Welt wieder zurückkehre, dass die liberale Weltordnung nicht auf ewig gesichert sei. «Wir sind verwundbarer als wir glauben», sagte Knill. Diese Einsicht bestätigte der Gastredner: Generalmajor Gert-Johannes Hagemann ist stellvertretender Kommandeur des Headquarters NATO Rapid Deployable Corps in Lille (FR). Er schilderte, dass die NATO als westliches Verteidigungsbündnis vor einem Paradigmenwechsel stehe. Verfahren, Kräfte und Fähigkeiten müssten ausgebaut werden, um die Aufträge erfüllen zu können. Das schliesse den Aufbau von Divisionen und Präsenzen in Europa mit ein. Wesentliche Bedrohungen gehen von Russland, China und dem Terrorismus aus, hob Hagemann hervor.

KOG-Präsident Dominik Knill griff aus seinem Jahresbericht zwei Ereignisse heraus: einerseits den Austausch mit Thurgauer Parlamentarierinnen und Parlamentariern in Bern, andererseits den Sommernachtsball der Bodenseeoffiziere in Konstanz.

Die Zahl der KOG-Mitglieder blieb bei 520 stabil. Der Vorstand und der Präsident wurden für eine weitere Amtszeit von drei Jahren wiedergewählt.

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