Öffentlicher Verkehr
Frauenfelder Stadtbus-Haltestelle Bühl erhält kein neues Wartehäuschen

Im Bühl oberhalb des Kantonsspitals stehen derzeit Visiere. Für Passagiere des Stadtbusses ändert sich jedoch nichts.

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Die Wendeschlaufe im Bühl sowie die Visiere für die Trafostation.

Die Wendeschlaufe im Bühl sowie die Visiere für die Trafostation.

Bild: Samuel Koch

(sko) Falsche Hoffnungen. Das verbreiten die Bauvisiere bei der Wendeschlaufe im Bühl an der Thundorferstrasse oberhalb des Kantonsspitals. Als Endstation der Stadtbuslinie 1 dient die Wendeschlaufe den Bus-Chauffeuren als temporärer Parkplatz, bevor der Bus seinen Weg durch die Strassen Frauenfelds zurück zum Bahnhof sucht.

Die Visiere zeigen jedoch nicht die Dimensionen für ein neues Wartehäuschen, sondern für eine Trafostation. Das sagt Robert Scherzinger, Leiter der Stadtbusverwaltung, auf Anfrage. Einzig ist an der Trafostation mit einem verlängerten Dach inklusive Seitenwand zusätzlich ein kleiner Witterungsschutz vorgesehen. Jedoch nicht für die Passagiere, sondern für die Buschauffeure.

Robert Scherzinger, Leiter Stadtbusverwaltung.

Robert Scherzinger, Leiter Stadtbusverwaltung.

Bild: Andrea Stalder

Im Bühl haben die Chauffeure laut aktuellem Fahrplan zirka fünf Minuten Verschnaufpause, bevor sie – angefangen bei der Haltestelle Bühl – wieder stadteinwärts fahren. Für die Passagiere ändert sich nichts, wie Scherzinger betont. «Der Einstieg bleibt weiterhin an der Thundorferstrasse Richtung Stadt zusammen mit der Postautohaltestelle», sagt er. Falls ein Passagier mal während der Zwangspause des Chauffeurs in den Bus einsteigen wolle, werde ihm das laut Scherzinger nicht verwehrt, «wenn man den Chauffeur fragt».

Übrigens: Beim Warten auf der anderen Strassenseite an der Haltestelle Bühl wird man auch nicht nass oder eingeschneit. Diese befindet sich ebenfalls unter einem Dach.