Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Noch im Februar könnte die Sanierung der maroden Obstgarten-Liegenschaft in Frauenfeld starten

Stadt und Eigentümer haben gemeinsam eine Lösung für den «Obstgarten» gefunden. In Zukunft soll es in der über 200 Jahre alten Liegenschaft wieder eine Quartierbeiz geben.
Mathias Frei
Abgesperrt: So präsentierte sich die Obstgarten-Liegenschaft im vergangenen Sommer. (Bild: Andrea Stalder (16. Juli 2018))

Abgesperrt: So präsentierte sich die Obstgarten-Liegenschaft im vergangenen Sommer. (Bild: Andrea Stalder (16. Juli 2018))

Das Ende ist nah, das Ende der langwierigen Causa «Obstgarten». Im besten Fall könnte noch im Februar die Sanierung und der Umbau der brach liegenden Liegeschaft am Spitalkreisel beginnen.

«Die TSS Bau GmbH legt los, sobald die Baubewilligung der Projektänderung vorliegt.»

Rechtsanwalt Marcel Epper. (Bild: Reto Martin)

Rechtsanwalt Marcel Epper. (Bild: Reto Martin)

Das sagt Marcel Epper als Rechtsvertreter der Grundeigentümerin, einem Bauunternehmen aus Thundorf. Bereits dieser Tage haben die Aufräumarbeiten auf dem Areal angefangen. Weiterhin erklärtes Ziel seiner Mandantin sei es, den «Obstgarten» als Quartierbeiz inklusive Gartenrestaurant wiederzueröffnen.

Stadtbaumeister Christof Helbling. (Bild: Thomas Wunderlin)

Stadtbaumeister Christof Helbling. (Bild: Thomas Wunderlin)

Die Zukunft des Restaurants Obstgarten sei gesichert, heisst es in der Medienmitteilung des städtischen Amts für Hochbau und Stadtplanung. Stadt und Grundeigentümer hätten sich «nach intensiven Gesprächen geeinigt» und das weitere Vorgehen festgelegt.

«Das denkmalgeschützte Gebäude bleibt wie ursprünglich vorgesehen erhalten.»

Dass sich beide Parteien nun gefunden haben, nachdem die Fronten noch vor einem Jahr ziemlich verhärtet waren, liesse sich durchaus als Erfolg im Sinne der Sache kommentieren. Ein verzögernder Faktor war, dass sich im Oktober 2017 ein tragischer Arbeitsunfall ereignet hatte, mit dem Grundeigentümer Geiger nichts zu tun hatte. Der Anbau des «Obstgarten» war zum Teil eingestürzt, ein Mann kam ums Leben.

«Ein Mehrwert für ganz Huben»

Stadtbaumeister Christof Helbling spricht von einer für alle Beteiligten positiven Lösung.

«Was schon im Gestaltungsplan von 2008 niedergeschrieben war, wird nun umgesetzt: Der ‹Obstgarten› wird saniert, und es entsteht wieder eine Quartierbeiz.»

Das sei ein Mehrwert für ganz Huben. Denn es gehe darum, dass sich Leute dort begegnen könnten, wo sie wohnten, erklärt Helbling. Nicht nur beim «Obstgarten» soll es vorwärtsgehen. Wie Helbling sagt, dürfte auch der Innenausbau der Bäckerei mit Kioskwirtschaft neben der Volg-Filiale in der nahen Bsetzi-Überbauung in Bälde starten.

Stadtrat Urs Müller. (Bild: Andrea Stalder)

Stadtrat Urs Müller. (Bild: Andrea Stalder)

«Eine Projektänderung zur bestehenden Baubewilligung wird im Februar 2019 öffentlich aufgelegt», heisst es in der Mitteilung der Stadt. Epper bestätigt diesen Zeitplan. Betreffend Raumprogramm mit Gastronomie und Wohnungen will der Rechtsanwalt noch keine Details preisgeben. Bei den nun bereits gestarteten Arbeiten gehe es aber darum, den Hauseinsturz abzuräumen, das Gebäude zu unterkellern, eine Kanalisation zu erstellen und die normale Volg-Wegfahrt frei und wieder befahrbar zu machen. Diese Arbeiten konnten aufgrund der seit 2015 bestehenden Baubewilligung starten, wie der zuständige Stadtrat Urs Müller erklärt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.