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Noch ist unklar, ob der Steckborner Pfarrer im zweiten Wahlgang ums Stadtpräsidium nochmals antritt

Im Rennen um das Steckborner Stadtpräsidium erreichte der Pfarrer Andreas Gäumann trotz eines intensiv geführten Wahlkampfs nur den dritten Platz. Offen ist, ob er am 17. März nochmals antritt.
Rahel Haag
Wahlplakate in Steckborn: «Die Steckborner können sich einen Pfarrer nicht als Stadtpräsidenten vorstellen», sagt Andreas Gäumann. (Bild: Andrea Stalder)

Wahlplakate in Steckborn: «Die Steckborner können sich einen Pfarrer nicht als Stadtpräsidenten vorstellen», sagt Andreas Gäumann. (Bild: Andrea Stalder)

Es reichte nur für den dritten Platz. Insgesamt 272 Stimmberechtigte schrieben Andreas Gäumann (SP) auf ihren Wahlzettel. Seine Konkurrenten Roman Pulfer (FDP) und Markus Kuhn (parteilos) waren ihm um 114 und 72 Stimmen voraus. Schlechter als Gäumann schnitt einzig der parteilose Moritz Eggenberger ab. Er gab denn am Sonntagnachmittag auch bekannt, dass er im zweiten Wahlgang vom 17. März nicht mehr antritt.

Pfarrer Andreas Gäumann hat diese Entscheidung indessen noch nicht getroffen. «Ich werde mich zuerst mit meiner Partei besprechen», sagt er. Ende Woche werde er seine Entscheidung bekanntgeben.

Resonanz war nicht dem Wahlkampf entsprechend

Er habe das Resultat zur Kenntnis genommen, sagt Gäumann.

«Ich war aber schon überrascht und auch enttäuscht.»

Er habe einen intensiven Wahlkampf geführt und sich mit vielen verschiedenen Themen auseinandergesetzt. «Die Resonanz war leider nicht dementsprechend.»

Insgesamt hat Gäumann auf seiner Website sieben Ziele für das Städtchen am Untersee definiert, für die er sich als Stadtpräsident starkmachen wollen würde. Unter anderem sind auf dieser Liste gesunde Finanzen, eine Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung nach 2025 und ein starker Service public aufgeführt.

Ein respektables Resultat mit Luft nach oben

Sein Resultat bezeichnet Gäumann als respektabel mit Luft nach oben.

«Dass mir 272 Wähler ihre Stimme gegeben haben, ist wunderbar.»

Er ist weiterhin davon überzeugt, dass er die Voraussetzungen für das Amt des Stadtpräsidenten mitbringt und nennt in diesem Zusammenhang sein Management-Nachdiplom und seine Lebenserfahrung.

Als Grund für sein eher bescheidenes Abschneiden sieht Gäumann in erster Linie zwei Gründe. «Einerseits ist es für Viele unvorstellbar, einen SP-Kandidaten zu wählen.» Zudem sei der Wähleranteil der SP in Steckborn eher klein. Er liege bei rund 20 Prozent, schätzt er.

«Andererseits liegt es wohl an meinem Beruf»

sagt der evangelische Pfarrer. Gäumann habe von einigen Steckbornern gehört, dass sie sich einen Pfarrer im Amt des Stadtpräsidenten nicht vorstellen können. «Man kann das auch positiv sehen», sagt Gäumann, «offenbar möchten mich die Steckborner als Pfarrer behalten.»

Neuer Stadtrat gewählt

Für den freiwerdenden Sitz im Steckborner Stadtrat von Doris Bachmann hat sich als einziger Kandidat der 54-jährige Markus Michel (parteilos) zur Wahl gestellt. Er wurde mit 694 Stimmen gewählt. Das absolute Mehr lag bei 443 Stimmen. Auch sämtliche bisherige Stadträte schafften die Wiederwahl. Michaela Dähler (parteilos) erreichte 943, Jonas Füllemann (parteilos) 932, Gregor Rominger (parteilos) 830, Franz Reithofer (SP) 799 und Micha Ruh (SVP) 779 Stimmen. (rha)

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