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Umzug von Aadorf nach Wängi: Das Zentrum Ranunkel hat sich in der Zwirnerei Rosental eingerichtet

Die soziale Institution Zentrum Ranunkel musste nach Rosental umziehen. Trotz des Absprungs der Trägergemeinde Eschlikon schliesst die Institution einen zehnjährigen Mietvertrag ab.
Olaf Kühne
Ein Klient des Zentrums Ranunkel arbeitet in der Holzwerkstatt. (Bild:ZVG)

Ein Klient des Zentrums Ranunkel arbeitet in der Holzwerkstatt. (Bild:ZVG)

Vergangenes Jahr konnte das Zentrum Ranunkel 78 Prozent seiner Klientinnen und Klienten in den sogenannten ersten Arbeitsmarkt vermitteln. Andreas Trachsel sagt denn auch: «Solche Vermittlungsquoten sind alleine mit massgeschneiderten

Unterstützungsmassnahmen und einer engen Zusammenarbeit mit allen involvierten Partnern möglich.» Dabei haben der Geschäftsführer der Institution und seine Mitarbeiter ein bewegtes Jahr hinter sich.

So gab im Juli 2017 die Gemeinde Eschlikon bekannt, dass sie sich aus dem Kreis der Trägergemeinden verabschiedet. Die Bedürfnisse und Erwartungen der Sozialen Dienste Eschlikons hätten mit dem Angebot des Zen­trums Ranunkel in den vergangenen Jahren immer weniger korrespondiert, lautete damals die Begründung des Gemeinderates.

Unterstützung aus zwei Bezirken

Weiter musste das Zentrum Ranunkel nach über zwanzig Jahren Aadorf verlassen, weil sein angestammter Standort einer Überbauung weichen wird. Nach mehrjähriger Suche wurde man schliesslich in der Nachbargemeinde Wängi fündig. Seit vergangenem Monat ist die soziale Einrichtung in der Zwirnerei Rosental untergebracht – mit den verbliebenen Trägergemeinden Aadorf, Fischingen, Gachnang, Matzingen, Sirnach und Wängi nach wie vor breit und zudem über die Bezirksgrenze hinweg abgestützt. Dies betont auch Geschäftsführer Trachsel: «Der Verein Ranunkel hat mittels Abschluss eines zehnjährigen Mietvertrages am neuen Standort ein klares Bekenntnis zur langfristigen Fortführung der Institution abgegeben.» Zudem habe sich die Trägerschaft anlässlich der letzten Strategieanpassung klar für die Professionalität des Mitarbeiterstabes und eine nachhaltige Wertehaltung ausgesprochen. «Dort, wo die Institution aktiv wird, müssen die Kadermitarbeiter auch diplomiert oder zertifiziert sein.» Trachsel verhehlt indes nicht, dass man nach wie vor auf der Suche nach weiteren Trägergemeinden ist.

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