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Neupriester feiert in Tänikon Primizgottesdienst

Ein Primizgottesdienst, die erste Messe, die ein Neupriester feiert, ist ein immer selteneres Ereignis. Am Sonntag kann David Pfammatter als frisch geweihter Priester zum ersten Mal der Eucharastiefeier in der Kirche St. Bernhard in Tänikon vorstehen.
Kurt Lichtensteiger
Neupriester David Pfammatter (Bild: PD)

Neupriester David Pfammatter (Bild: PD)

Am 10. Juni wurde David Pfammatter in der Kathedrale Solothurn zum Priester geweiht. In den vergangen zwei Jahren hat er als Pastoralassistent und Diakon die Sympathie der katholischen Mitbürger der Kirchgemeinden Aadorf und Tänikon erworben.

Nun ist es dem Walliser vergönnt, am Sonntag, um 11 Uhr den Primizgottesdienst feiern zu dürfen – die erste Messe, die ein Neupriester hält. Die Predigt hält der Theologe Stephan Leimgruber. Das festliche Musikprogramm gestalten die Kirchenchöre der Pfarreien Aadorf und Tänikon und ein Instrumentalensemble. Zur Mitfeier der Primiz in der Kirche Tänikon und anschliessenden Risottozmittag sind alle herzlich eingeladen.

Vater und ehemaliger Lehrer

Man mag die 52 Lebensjahre der Frohnatur David Pfammatter nicht geben, denn die Erscheinung ist sportlich und die an den Tag gelegte Lebenseinstellung erfrischend. Kurz nach Abschluss des Gymnasiums wurde er Vater, für ihn eine prägende Lebenserfahrung. Nach dem Studium von Sprachen und Sport an der Uni Fribourg unterrichtete er drei Jahre an einer Sekundarschule.

Weil ihn der Lehrplan zu stark einengte und Glaubensfragen je länger desto mehr beschäftigten, liess er sich zum Theologen ausbilden. Während 16 Jahren übte er die Tätigkeit als Pastoralassistent aus und lernte dabei, auf alle Altersgruppen einzugehen.

Ab August im Pastoralraum Neuhausen tätig

Das Gefühl, nicht ganz angekommen zu sein, blieb jedoch in seinem Hinterkopf. Mit der späteren Weihe zum Diakon durfte er dann auch Taufen und Trauungen vornehmen. Den letzten Schritt zu wagen, nämlich die Priesterweihe, war denn nur konsequent.

Die Krankensalbung, die Eucharistiefeier und die Beichte, sind drei der sieben Sakramente, die er gerne weitergeben möchte. «Ich fühle mich als Beschenkter», sagt Pfammatter, und freut sich, Glaubensschätze feiern, leben und weitergeben zu dürfen. Ab August wird der Neupriester im Pastoralraum Neuhausen am Rheinfall-Hallau tätig sein.

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