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Neues Schulhaus in Stettfurt steht kurz vor dem Abschluss

Nach rund einem Jahr neigen sich die Bauarbeiten rund ums Stettfurter Schulhaus dem Ende zu. Im September will die Gemeinde den 4,25-Millionen-Bau mit einem kleinen Dorffest und einem Tanzauftritt feierlich einweihen. Davor ermöglichte Schulpräsident Roland Keller einen Rundgang durch die neuen Klassenzimmer.
Samuel Koch
Grosse Fenster und die Holzfassade dominieren beim Betrachten des neuen Schulhauses. (Bilder: Reto Martin)

Grosse Fenster und die Holzfassade dominieren beim Betrachten des neuen Schulhauses. (Bilder: Reto Martin)

Trotz Ferien geht etwas auf dem Schulgelände im Dorfzentrum. Zwar sind die Kindergärtler und Primarschüler ausser Haus. Den Tätigkeiten der Handwerker, des Schulteams und der Mitglieder der Schulbehörde macht das aber keinen Abbruch, denn aktuell laufen die Feinschliff-Arbeiten und die Züglete rund um die Stettfurter Schulraumerweiterung. Ende Juni vor einem Jahr läutete die Primarschulgemeinde das 4,25-Millionen-Franken-Projekt mit dem Spatenstich ein.

«Finanziell gibt es wohl eine Punktlandung.» Roland Keller, Schulpräsident Stettfurt

Roland Keller, Schulpräsident Stettfurt

Roland Keller, Schulpräsident Stettfurt

Obwohl der neue Pausen- und Sportplatz draussen noch nicht ganz vollendet ist: Die Arbeiten am neuen Schulgebäude mit drei neuen Schulzimmern stehen kurz vor dem Abschluss. Im hellen Innern des modernen, in Holz gekleideten Baus dominieren die Farben Grün und Violett. «Innen sind wir fast fertig», sagt Schulpräsident Roland Keller bei einem Rundgang. Zwar gibt es betreffend Möbel aufgrund eines Konkurses bei einem Lieferanten eine leichte Verzögerung. Mittlerweile steht aber altes Mobiliar in den Klassenzimmern, dass die Schüler nach den Sommerferien wieder gewohnt und in Abstimmung mit dem kantonalen Lehrplan ihre Schulbank drücken können.

Die Stühle und Schulbänke für die Primarschüler sind bereit.

Die Stühle und Schulbänke für die Primarschüler sind bereit.

Im Obergeschoss unterrichten die Lehrer in Zukunft die erste und zweite Primarschulklasse. «Dank demontierbarer Trennwände liessen sich die Räume je nach Entwicklung der Schülerzahlen anpassen», sagt Keller. Über einen Lift, um auch für behindertengerechten Standard zu sorgen, oder eine Treppe führt der Weg ins Untergeschoss, wo die Kindergärtler einquartiert werden. «So entsteht gemäss neuem Lehrplan ein Zyklus-1-Bau, der eine optimale Zusammenarbeit der Lehrpersonen ermöglicht und die Durchlässigkeit für langsamer und schneller lernende Kinder begünstigt», meint Keller. Und sogar die Sanitäranlage ist für die Jüngsten eingerichtet, mit kleiner WC-Schüssel und tief installierten Seifenspendern und Lavabos.

Der Kindergartenraum mit einem Lavabo für die Kleinsten.

Der Kindergartenraum mit einem Lavabo für die Kleinsten.

Fehlendes Mobiliar trübt positives Fazit

Über die gesamte Bauzeit zieht Schulpräsident Keller ein positives Fazit: «Es war ein strenger Zeitplan, aber bisher ist alles ohne grössere Verzögerungen aufgegangen.» Der Konkurs betreffend Mobiliar hinterlasse zwar womöglich ein tiefes, fünfstelliges Verlustgeschäft für die Primarschulbehörde. «Sonst sind wir aber auf gutem Weg zu einer finanziellen Punktlandung», meint Keller, obwohl die Schlussrechnungen noch abgewartet werden müssten. Ausserdem ist am südlich gelegenen Haus noch eine Sanierung an der Aussenfassade in Arbeit, die ursprünglich nicht geplant war. «Es ist sinnvoll, grad alles in Einem zu sanieren», meint Keller. Auch die Politische Gemeinde beteiligt sich finanziell daran.

«Das öffentliche und vandalensichere WC bauen wir erst in den Herbstferien, dass Schüler und Schulteam nach den Ferien nicht gleich wieder Lärm ausgesetzt sind.» Roland Keller, Schulpräsident Stettfurt

Mit der bald abgeschlossenen Schulraumerweiterung kommt auch die Entflechtung der Eigentumsverhältnisse rund um das Schulareal zum Tragen, bei welcher die Schulbehörde der Politischen Gemeinde für 765'000 Franken Land verkaufte. Die Stimmbürger hiessen das Geschäft längst gut, weshalb politisch Stettfurt de facto neu Eigentümer des neuen Sportplatzes ist. «Das ändert nicht viel, auch weil unsere Zusammenarbeit Hand in Hand funktioniert», sagt Schulpräsident Keller. Weil die Schule mehrheitlich den Sportplatz nutzt, stellt diese den Hauswart und kommt so für den Unterhalt auf. Beim Gesamtprojekt noch unvollendet sind bisher die Tartanbahn, der Sportplatz, Zäune, Bäume sowie die vielen Hecken. «Bei letzterem sind dann die Schüler auch involviert», sagt Keller. Zudem plant die Behörde beim bisherigen Schulgebäude neben dem Spielplatz ein öffentliches und vandalensicheres WC. «Das bauen wir aber erst in den Herbstferien, dass Schüler und Schulteam nach den Ferien nicht gleich wieder Lärm ausgesetzt sind.»

Blick in den Gang im Obergeschoss des neuen Schulhauses.

Blick in den Gang im Obergeschoss des neuen Schulhauses.

Zunächst stiess Tanzidee auf wenig Kredit

Ebenso involviert sind Schüler und Schulteam beim Einweihungsfest Ende September, an welchem die Stettfurter das Tanzbein schwingen. Geplant ist ein kleines Dorffest mit verschiedenen Vereinsaktivitäten, Musik und Tanzabend. Und damit sich auf dem Parkett niemand blamiert, gibt es vorgängig einen Tanzkurs bestehend aus vier Lektionen. «Zuerst haben viele die Nase gerümpft», sagt Keller und schmunzelt. Mittlerweile hätten sich aber schon viele angemeldet. «Es sind aber auch noch Plätze offen», sagt er. Für die ersten rund 20 Teilnehmer beteilige sich das OK des Einweihungsfests mit einem Zustupf an den Kosten des Kurses. «Die Tanzfläche im Festzelt soll gut besetzt sein», hofft Keller, so dass eine Dorffest-Atmosphäre entstehen kann. Zudem sind eine offizielle Schlüsselübergabe sowie Ansprachen von Schulpräsident Keller und Gemeindepräsident Markus Bürgi geplant. Sollte Petrus nicht mitspielen wollen, wird das Fest in die Turnhalle nebenan verlegt.

Der Haupteingangsbereich zum neuen Schulhaus.

Der Haupteingangsbereich zum neuen Schulhaus.

Das Einweihungsfest für die Schulraumerweiterung Stettfurt findet am Samstag und Sonntag, 22./23. September, statt.

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