Urs Herzog wird in Homburg neuer Herr über 170 Kilometer Strassen

Werkhofchef Erwin Fankhauser geht nächstes Jahr in Pension. Sein Nachfolger wird Urs Herzog, der bereits für die Gemeinde arbeitet.

Salome Preiswerk Guhl
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Erwin Fankhauser (rechts) mit seinem Nachfolger Urs Herzog. (Bild: Salome Preiswerk Guhl)

Erwin Fankhauser (rechts) mit seinem Nachfolger Urs Herzog. (Bild: Salome Preiswerk Guhl)

70 Kilometer Gemeindestrassen mit Belag und 100 Kilometer Flur- und Waldstrassen unterhalten, rund 40 Robidog-Kästen leeren, 34 Pumpwerke und fünf Grillplätze betreuen, Schächte saugen, sich ums Friedhofwesen kümmern, Feuerwehrmaterial warten: Die Liste der anfallenden Arbeiten der beiden Homburger Werkhofmitarbeiter ist lang. Erwin Fankhauser und Urs Herzog sind ein eingespieltes Team. Fankhauser meint:

«Wir arbeiten im kleinen Team ohne grossen Büroaufwand in einem bestens ausgestatteten Werkhof.»

Mehr Zeit für Töfftouren

Der handwerklich geschickte, ehemalige Bauer trat die Stelle als Werkhofchef am 1. Januar 2009 an und wird nun im kommenden Jahr pensioniert. Er freue sich auf mehr Zeit für Töfftouren, mehr sagt Fankhauser nicht, es dauere ja auch noch ein paar Monate bis dahin. Obwohl die Stelle noch nicht ausgeschrieben ist, sind schon etliche Bewerbungen eingegangen. «Der neue Werkhof-Mitarbeiter sollte nicht nur technisch geschickt sein. Der Umgang mit den Einwohnern ist grad so wichtig.» Und eins müsse man sich bei diesem Job bewusst sein:

«Allen kann man es nie recht machen.»

Zum Beispiel wolle der eine im Winter die Strasse mehr gesalzen haben, dessen Nachbar beklage sich dann bestimmt über zu viel Streusalz – das volle Leben eben. Der Gemeinderat hat Urs Herzog, der seit 2011 bei der Gemeinde angestellt ist, zum Nachfolger von Erwin Fankhauser als Werkhofchef per Mitte 2019 gewählt. Die Stelle von Urs Herzog soll gegen Ende Jahr ausgeschrieben werden.

Vorerst keine Unterflurcontainer in Homburg

Die Homburger Bevölkerung spricht sich gegen ein neues System in der Kerichtabfuhr aus. Statt Unterflurcontainern bleibt es bei Gebührensäcken mit wöchentlicher Abholung.
Stefan Hilzinger