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Interview

Neuer Chef der Frauenfelder Badi bilanziert die vergangene Saison

Anfang Woche öffneten die Tore des Frauenfelder Freibads zum letzten Mal in diesem Jahr. Roman Brülisauer zieht Bilanz und äussert sich zum aktuellen Zwischenstand des geplanten Hallenbadneubaus.
Samuel Koch
Das Freibad in Frauenfeld erfreut sich grosser Beliebtheit. (Bild: Reto Martin, Juli 2019)

Das Freibad in Frauenfeld erfreut sich grosser Beliebtheit. (Bild: Reto Martin, Juli 2019)

Die Frauenfelder Badi ist und bleibt ein Besuchermagnet. Stimmt’s?

Roman Brülisauer: Ja, von den Zahlen her knüpfen wir ungefähr ans Vorjahr an. Den Monat September haben wir zwar noch nicht ganz ausgewertet. Wir werden aber die 150'000-Besucher-Marke wohl auch dieses Jahr wieder erreichen. Wir sind zufrieden mit der Freibadsaison.

Hat Ihnen das schöne Wetter in die Karten gespielt?

Roman Brülisauer, seit Juni neuer Amtsleiter für Freizeitanlagen und Sport in Frauenfeld. (Bild: PD)

Roman Brülisauer, seit Juni neuer Amtsleiter für Freizeitanlagen und Sport in Frauenfeld. (Bild: PD)

Sicher. Wir erlebten einen optimalen Sommer mit vielen Schönwettertagen. Zudem regnete es nachts häufig, weshalb die Vegetation immer schön grün blieb und es den Besuchern im Freibad immer gefallen hat.

Gab es bei den Besucherzahlen einzelne Ausreisser nach oben oder unten?

Grundsätzlich pendeln die Zahlen pro Tag immer so um 3000 Eintritte. Am Sonntag, 30. Juni, strömten 4500 Besucher in die Badi. Mit dem Open Air oder dem Stadtfest hat der Rekordtag jedoch nichts zu tun.

Womit sonst?

Vermutlich ist er nur auf das schöne Wetter zurückzuführen.

Nächsten Mai soll das Stimmvolk über einen Kredit für einen Hallenbadneubau in Höhe von rund 33 Millionen Franken abstimmen. Was ist Stand der Dinge?

Wir stehen mitten in der Vorbereitungs- und Planungsphase im Verfahren «Vorprojekt Plus» mit Fragen zu Behindertengerechtigkeit, Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz oder Parkplätzen.

Bürgerliche Gemeinderäte fordern mit einer Motion den Bau zusätzlicher Parkplätze.

Ja. Diesen Vorstoss wird der Stadtrat um Departementsvorsteher Fabrizio Hugentobler rechtzeitig beantworten.

Sie arbeiten seit Juni als neuer Amtsleiter Freizeitanlagen und Sport. Haben Sie sich gut eingelebt?

Ich erlebe Frauenfeld als sehr offen. Die Arbeit gefällt mir sehr gut, die ja nebst dem Hallen-, Frei- und Sprudelbad viele weitere Anlagen beinhaltet.

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