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Der Wallenwiler Nationalrat Hansjörg Brunner will nicht zu viel politisieren

Es muss nicht immer nur politisiert werden, auch an einem Nationalfeiertag nicht. Dieser Meinung ist Nationalrat Hansjörg Brunner. Er hielt am Donnerstag in Eschlikon die Ansprache, in welcher er auf 728 Jahre Schweiz zurückblickt.
Christoph Heer
Nationalrat Hansjörg Brunner spricht in Eschlikon. (Bild: Christoph Heer)

Nationalrat Hansjörg Brunner spricht in Eschlikon. (Bild: Christoph Heer)

Eschlikon Heimspiel für Hansjörg Brunner. Der Wallenwiler FDP-Nationalrat hielt gestern in Eschlikon die Festrede.

Dafür habe er sich vorgenommen, sich innerhalb seiner kurzen Ansprache an die traditionellen Werte und historischen Begebenheiten der Schweiz zu halten – was ihm auch vorzüglich gelang.

«Ich bin der Meinung, dass an einer Nationalfeier nicht zu viel politisiert werden sollte. Zudem will ich die Zuhörer nicht auch noch mit den ständig im Fokus stehenden, immer gleichen Geschichten langweilen.» Historisches und Traditionelles solle im Vordergrund stehen, sagte Brunner. «Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern.» Ein Jahrhunderte alter Schwur der Eidgenossen, der nie vergessen werden soll.

Die «Örgeliwyber»sorgten an der Eschliker Bundesfeier für den richtigen Groove. (Bild: Christoph Heer)

Die «Örgeliwyber»sorgten an der Eschliker Bundesfeier für den richtigen Groove. (Bild: Christoph Heer)

Für Brunner ist die Schweiz aber mehr als nur Schwur und Wohnort. «Für mich ist Heimat nicht einfach nur Käse, Kühe, Alphörner und saftige Alpwiesen. Heimat ist für mich ein Herzensort. Heimat bedeutet Erinnerungen, der Klang unserer unterschiedlichsten Mundarten, die wunderschönen Bräuche, oder auch Rösti mit Speck. Kurzum: Heimat ist dort, wo wir unsere ureigene und einzigartige Kultur pflegen und geniessen.»

Am Abend darf natürlich auch in Eschlikon das traditionelle Höhenfeuer nicht fehlen. Was früher auf dem Stutz stattgefunden hat, wird heute weiter nördlich am Fusse des kleinen «Berges» zelebriert. Für die Organisation des diesjährigen Funkens war die Bürgergemeinde zuständig. Schon früh morgens machten sich die Freiwilligen auf und stapelten viel Holz aufeinander. Nach dem Fackelmarsch wurde der Funken nach dem Eindunkeln entzündet. Noch heute, eine wunderbare Tradition, bei welcher nicht nur Kinderaugen strahlen. (che)

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