Nachfolge aufgegleist: Die Gartenbaufirma Stieger AG aus Warth-Weiningen bleibt ein Familienbetrieb

Nach 40 Jahren ziehen sich Priska und Markus Stieger zurück. Denise und Roland Thalmann übernehmen das Unternehmen.

Christine Luley
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Markus und Priska Stieger übergeben ihr berufliches Lebenswerk an Denise und Roland Thalmann.

Markus und Priska Stieger übergeben ihr berufliches Lebenswerk an Denise und Roland Thalmann.

(Bild: Andrea Stalder)

Gegen 1000 Stauden, Bäume, Sträucher und Nadelgehölze vermitteln dem Gartenliebhaber Glücksmomente. Antike Brunnen und ein Biopool sind in Szene gesetzt. Zu sehen ist das heute Samstag beim alten Schulhaus in Weiningen im offenen Schaugarten der Gartenbau Markus Stieger AG. Markus Stieger sagt:

«Wir wollen den Herbst von seiner schönsten Seite zeigen.»

Feigenbäume und Ginkgos bezaubern mit ihren goldenen Blättern. Die beiden Kunstschaffenden Mike Bruhin und Yvonne Lüscher sorgen für weitere dekorative Akzente. Die Anlage mit ihren Nischen und Ecken bietet ausreichend Raum für die nötigen Sicherheitsmassnahmen.

Im Garten lässt sich der Wechsel der Jahreszeiten hautnah erleben. Eine Veränderung ist auch bei der Markus Stieger AG im Gang. «Für uns ist es der richtige Zeitpunkt, die Nachfolge einzuleiten», bestätigt Markus Stieger. Die eigenen Kinder würden andere Wege gehen.

Vor 40 Jahren als Ein-Mann-Betrieb angefangen

Jetzt übernehmen Roland und Denise Thalmann als Mitglieder der Geschäftsleitung stufenweise Aufgaben von Markus und Priska Stieger. Vor 40 Jahren hat Markus Stieger als Ein-Mann-Firma begonnen, heute zählt die Firma 45 Mitarbeiter. Roland Thalmann ist gelernter Landschaftsgärtner und arbeitet seit 21 Jahren in der Warther Gartenbaufirma. Er hat sich zum Bauführer weitergebildet und ist mit der Firma mitgewachsen. Bei seinem Eintritt waren 12 Mitarbeiter beschäftigt. Das Ehepaar Thalmann hat drei Kinder.

«Für uns ist es wichtig, dass eine Familie die Firma weiterführt.»

Das sagt Markus Stieger und gewährt einen Blick in die Zukunft. Grosse Aufgaben würden warten, so würden die Planungen für das neue Betriebsgebäude in Weiningen voranschreiten.

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