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«Keine Hauruck-Übung»: Ein Jahr nach dem Alterskonzept hat Wängi jetzt auch eine Alterskommission

Das Thema Alter beschäftigt die Gemeinde seit Jahren. Der Gemeinderat hat nun eine neue Kommission gewählt. Sie ist für die Umsetzung der Massnahmen im Alterskonzept zuständig.
Roman Scherrer
Blick aus Südosten über Wängi. (Bild: Olaf Kühne)

Blick aus Südosten über Wängi. (Bild: Olaf Kühne)

Es ist sozusagen der Startschuss. Und zwar für die Umsetzung der im Wängemer Alterskonzept definierten Ziele und Massnahmen. Vor ziemlich genau einem Jahr hat der Gemeinderat das Konzept genehmigt, nun hat die Behörde eine Alterskommission gewählt.

«Dass dies nun genau ein Jahr später erfolgte, ist reiner Zufall», erklärt Wängis Gemeindepräsident Thomas Goldinger. Vielmehr habe man sich die Zeit genommen, eine gute Besetzung für die Kommission zu finden. «Das war uns viel wichtiger, als einfach eine Hauruck-Übung hinzulegen», ergänzt Goldinger. Zudem habe man für die Bildung des Gremiums keinen Zeitdruck gehabt.

Fünf Personen hat der Wängemer Gemeinderat in die Alterskommission gewählt: Michael Diel, Therese Scheiwiller, Hermann Stamm, Susanne Schwager und Stefan Wohnlich. Als Präsident der Kommission amtet der zuständige Gemeinderat Daniel Dema. Damit habe man eine sehr gute Zusammensetzung geschaffen, sagt Thomas Goldinger. Die einzelnen Mitglieder bringen Erfahrung aus dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie aus dem Bereich Bildung mit.

Kein Gremium aus Funktionären

Der Gemeinderat hatte die Absicht, dass man nicht ein Gremium aus Funktionären schafft, welche als Vertreter von lokalen Altersinstitutionen amten würden. Deshalb sei die Personalie Stefan Wohnlich ein Glücksfall, sagt Goldinger. Bis im vergangenen Jahr war Wohnlich nämlich noch Leiter des Wängemer Wohn- und Pflegezentrums Neuhaus. «Die Heimleitung hat er aber abgegeben. Dank seiner langjährigen Tätigkeit im Neuhaus kann er jetzt aber sehr viel Erfahrung in die Kommission einbringen», erklärt der Gemeindepräsident.

Thomas GoldingerGemeindepräsident Wängi

Thomas Goldinger
Gemeindepräsident Wängi

Das Thema Alter werde in Wängi schon seit Jahren diskutiert und habe dementsprechend einen gewissen Stellenwert erhalten. «Für die nun abgelaufene Legislatur haben wir uns deshalb das Ziel gesetzt, ein Alterskonzept zu erstellen», sagt Thomas Goldinger. Das Konzept beinhaltet unter anderem einen Massnahmenkatalog. Dieser sieht beispielsweise vor, dass Wängi eine Anlaufstelle erhält, welche Informationen zu Altersthemen erteilt.

Mit der Umsetzung der Massnahmen und Ziele im Konzept wird nun die neue Alterskommission betraut. Thomas Goldinger betont indes:

«Es ist nicht so, dass die Kommission von A bis Z alles alleine machen muss. Das wäre etwas viel.»

In erster Linie gehe es darum, dass sie die Umsetzung in die Wege leitet. Die Massnahmen und Ziele sind im Alterskonzept bereits priorisiert. Welche Punkte die Kommission wann umgesetzt haben muss, «dazu macht der Gemeinderat keine weiteren Vorgaben», sagt Thomas Goldinger. Das neue Gremium soll nun in aller Ruhe in seine Aufgaben einsteigen können.

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