Nach Coronapause
Repair Café flickt, schraubt und lötet wieder: Im Herbst schauen die Reparateure in Münchwilen, Aadorf und Eschlikon vorbei

Egal ob Turnschuhe, Velos, Kassettenrekorder oder Schmuck: Die Freiwilligen des Repair-Café-Teams flicken alles zusammen, was nicht mehr ganz ist. Die Reparateure stellen sich mit ihrem Vorhaben gegen die Wegwerfkultur und setzen sich für einen nachhaltigen Konsum ein.

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Ein Helfer repariert eine defekte Nachttischlampe.

Ein Helfer repariert eine defekte Nachttischlampe.

Bild: PD

(red) Nach langer pandemiebedingter Pause nimmt das Repair Café Hinterthurgau seine Aktivitäten wieder auf. Im Herbst wird an drei Terminen in Aadorf, Münchwilen und Eschlikon (Wallenwil) wieder geflickt, geschraubt und gelötet. Defekte Gegenstände können zwischen 10 und 14 Uhr gebracht werden. Dazugehörige Batterien, Kabel und allfällige Ersatzteile sind idealerweise mitzubringen, wie die Veranstalter schreiben. Während der Wartezeit kann man Kaffee und Kuchen geniessen.

Das Team des Repair Cafés Hinterthurgau kümmert sich um allerlei Dinge: Sei es der defekte Verschluss einer Halskette, der alte Kassettenrekorder, der nicht mehr läuft, Velos mit klapperndem Schutzblech, gebrochene Holzspielzeuge und Bilderrahmen, Schmuckschatullen, Fotoalben, diverse Textilien und Taschen, die flackernde Nachttischlampe.

«Viele dieser Gegenstände können repariert werden, doch oft fehlen die Werkzeuge oder das Know-how.»

Repair Cafés wollen genau dieses Problem lösen und mit ihren Reparaturevents einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen Konsum leisten, heisst es in deren Mitteilung. Seit der Gründung des Repair Cafés Hinterthurgau vor zwei Jahren haben die freiwilligen Helferinnen und Helfer mehr als 500 Gegenstände repariert und damit vor dem Wegwerfen bewahrt.

Hinweis: Termine im Herbst: 18. September beim Gemeinde- und Kulturzentrum in Aadorf, 16. Oktober im Mehrzweckraum der evangelischen Kirche Münchwilen, 13. November in der Mehrzweckhalle Wallenwil.

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