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Musikalische Ekstase in Steckborn

Die Brassband Musikgesellschaft Hörhausen und deren Stargast, die feurige Sängerin Larissa Baumann, lösten am Sonntagabend mit ihrem Konzert in Steckborn stehende Ovationen bei den Zuhörern aus.
Margrith Pfister-Kübler
Jazz- und Soul-Sängerin Larissa Baumann mit Solist Janet Villiger (vorne links sitzend) am Euphonium. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Jazz- und Soul-Sängerin Larissa Baumann mit Solist Janet Villiger (vorne links sitzend) am Euphonium. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Alle Plätze in der evangelischen Kirche, auch auf der Empore, waren am Sonntagabend besetzt, selbst Stehplätze waren begehrt. Unter tosendem Vorschussapplaus marschierte die Brassband Hörhausen ein mit Dirigent Roger Wellauer und Stargast Larissa Baumann, Sängerin und Pianistin. Moderatorin Karin Eugster verkündete, was mit «Musik im Herbst» gemeint ist: Klassik, Rock, Pop, Jazz, Musical- und Filmmelodien. Und es war einmal mehr so: Diese Brassband spielt nicht einfach nur Musik, diese Jazz-Soul-Sängerin Larissa Baumann singt nicht einfach. Sie leben ihre Musik und ihren Gesang. Sie zelebrieren Lebensgefühl. Und Dirigent Roger Wellauer dirigiert mit elastischer Gestik, die sich bis in die Fingerspitzen fortsetzt.

Mit Energie aufgeblasenes Orchester

Klangflächig und melodiebetont starteten die Fanfaren mit Limelight. Förmlich mit Energie aufgeblasen schien die Band bei «Somewhere» aus der West-Side-Story, neu bearbeitet durch Dirigent Roger Wellauer. Ungebremst ging es von Melodie zu Melodie, und als Larissa Baumanns Stimme erklang mit «The Phoenix» und dem «Halleluja Song», gab’s Bravorufe. Ohne Orchester, nur Larissa Baumann am Piano und als Sängerin mit bedingungsloser Hingabe singend, bekam alles nochmals eine andere Qualität. Auch die Solisten Janet Villiger (Euphonium) und Christian Schwager (Es-Cornet) stachen musikalisch heraus. Das Publikum geriet immer wieder mal fast in Ekstase, es durfte sogar mitwirken bei «I Love You Too» und sang auf Kommando «ha, ha, ha» und «I Love You Too». Ein «gelehriges Publikum», lobte Larissa Baumann. «This Is The Moment», Dirigent Wellauers Hochzeitssong, riss das Publikum buchstäblich von den Sitzen, löste stehende Ovationen aus. Zugaben folgten, es verschmolzen leise Töne, Musical- bis jazzige Töne. Und bei aller spontanen Ausdrucksgewalt über dieses Konzert, das die Kirche zum Beben brachte, blieb nur zu sagen: «Das war der Hammer.»

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