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Musikalisch beschwingte Karussellfahrt mit dem Trio Pegasus in Frauenfeld

Das Trio Pegasus startete am Sonntagabend zu seiner diesjährigen Konzerttour namens Karussell. Passend dazu kam das Publikum in den Genuss eines sehr facettenreichen Konzerts.
Christof Lampart
Das Trio Pegasus: Karin Keiser-Mazenauer (Violine), Urs Bösiger (Hackbrett) und Paolo D’Angelo (Akkordeon). (Bild: Christof Lampart)

Das Trio Pegasus: Karin Keiser-Mazenauer (Violine), Urs Bösiger (Hackbrett) und Paolo D’Angelo (Akkordeon). (Bild: Christof Lampart)

Die Kirche St. Laurentius mag die älteste Kirche in Frauenfeld sein – die ältesten Teile des Gotteshauses in Oberkirch stammen aus dem neunten Jahrhundert. Was die Zuhörer am Sonntagabend – mal in sakralen Gemäuern mal zum Lobe des Herrn, mal zur Labsal der Allgemeinheit – erquickte, war keineswegs staubtrocken oder langweilig.

Karin Keiser-Mazenauer, Urs Bösiger, Paolo D’Angelo

Das aus Karin Keiser-Mazenauer, Urs Bösiger und Paolo D’Angelo zusammengesetzte Ensemble bot dem Auditorium, welches die Kirche bis auf den letzten Platz füllte, eine musikalische Tour d’Horizon an, der sich nicht nur über etliche Jahrhunderte, sondern auch zahlreiche Genres erstreckte.

Wer hier ein reines Klassik-Konzert erwartete, war für einmal fehl am Platz. Wer sich vom Auftritt des Trios eine kunterbunte Mischung aus Klassik, Volksmusik und Klezmermusik-Klängen erhoffte, kam hingegen voll auf seine Kosten, zumal sich das Trio nicht nur formidabel auf ein lebhaft wirkendes Zusammenspiel verstand, sondern von Zeit zu Zeit auch jedem einzelnen Instrumentalisten Platz zur persönlichen Entfaltung liess.

Viele Werke zu entdecken

Den Auftakt machte das Trio mit dem «Concerto in A-Moll» von Antonio Vivaldi. Dem barocken Werk folgte sogleich mit der «Gritlimasolke» von Hans Zellweger und dem «Zu ischum 20. Hochzitstag» von Amadé Salzmann ein absolutes Kontrastprogramm. Und so ging es denn in einem fort: die unbeschwerte Lust an der Musik stand für einmal im Mittelpunkt des Abends.

Alles waren Werke, die einem zumeist nichts sagten – und dies es deshalb umso mehr zu entdecken lohnte. Egal, ob die Werke nun «Zweierlei» (Marcel Schmid), «Sherele» (traditionelle Klezmermusik) oder «Bim Albert i de Rüti» (Albert Düsel) hiessen – sie waren allesamt heiter, beschwingt und bestens dazu geeignet, dem Namen des Programms alle Ehre zu machen. (art)

Nächstes Konzert Trio Pegasus: Sonntag, 3. Februar, 17 Uhr, evangelische Kirche in Berg.

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