Musik
«Wir haben grossen Respekt vor der Leistung der Chöre»: 500 Sängerinnen und Sänger sind in Frauenfeld aufgetreten

Das Fest der Chöre beendete die coronabedingte Singpause. Dabei ist mehrfach der Kanton besungen worden.

Christine Luley
Drucken
Teilen
Der Thurgauer Festchor während seines Auftritts beim Fest der Chöre in der Stadtkirche.

Der Thurgauer Festchor während seines Auftritts beim Fest der Chöre in der Stadtkirche.

Bild: Christine Luley

«Es ist höchste Zeit, mit dem Fest der Chöre die pandemiebedingte Singpause zu beenden», steht im Vorwort der Regierungspräsidentin Monika Knill. Davon sind auch die daran teilnehmenden 500 Sängerinnen und Sänger überzeugt. «Wir konnten wenig zusammen üben», sagt Elisabeth Frick, Mitglied des Thurgauer Festchors. Die Proben hätten meist digital stattgefunden. «Wir haben grossen Respekt vor der Leistung der Chöre, die innert kurzer Zeit und mit viel Ungewissheit den Entschluss gefasst hatten, am Fest teilzunehmen», sagt Christina Schäfer. Sie hat mit dem Dirigenten David Lang das Wochenende auf die Beine gestellt und freut sich über das positive Echo der Chöre und des Publikums.

In der Turnhalle Spanner kann sich der Thurgauer Festchor unter Leitung des Dirigenten Lang einsingen. Die 40 Sänger und Sängerinnen stimmen «La sera sper il lag» an. Lang liest den deutschen Text von «Abends am See» vor und rät:

«Auch wenn ihr nicht alles versteht, tut so, als würdet ihr es verstehen.»

Beim Vortrag um 13.15 in der Stadtkirche präsentiert der Festchor erstmals eine Komposition von Lang namens «Du bisch». Lang hatte die Sänger aufgefordert zu definieren, was der Thurgau für den Einzelnen bedeutet. Später erfährt der Chor, dass die Experten ihnen für ihren Vortrag die Bestnote 6 erteilt haben. Auch beim Platzkonzert der Brass Band Musikgesellschaft Hörhausen steht der Kanton im Fokus. Vor der Kirche stimmen etwa 350 Personen in das Thurgauer Lied ein.

Aktuelle Nachrichten