Musik fürs Herz in voller Kirche in Homburg

Die Liberty Brass Band Ostschweiz und das Engel-Chörli begeisterten ihr Publikum mit schwungvoller Blasmusik und authentischer Volksmusik.

Margrith Pfister-Kübler
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Die Liberty Brass Band Ostschweiz geniesst den Applaus nach ihrem Konzert in der Homburger Kirche. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Die Liberty Brass Band Ostschweiz geniesst den Applaus nach ihrem Konzert in der Homburger Kirche. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)


Die Besucher kamen von weither am Mittwochabend in die Kirche Peter & Paul im Homburg, um die Liberty Brass Band Ostschweiz und das Engel-Chörli zu hören. Wer in den Bänken nicht Platz fand, sass auf der Treppe zur Empore oder stand.

«Wir wollen Musik fürs Herz spielen», sagte Präsidentin Vreni Breitenmoser. Und dies gelang bravourös. Eröffnet wurde mit «Oxford intrada», ideal für Blechbläser. Dann folgten «Kein schöner Land» und ein «Adagio» mit einem einfühlsamen Flügelhorn-Solo von Matthias Keller.

Immer schön appenzellisch

Die Feinarbeit des Dirigenten Stefan Roth und das Können der Band löste beim Dirigenten-Kollege Roger Wellauer, der in den Zuschauerreihen sass, strahlende Zustimmung aus. «Üs freut s gruusam» – so begrüsste einer vom achtköpfigen Engel-Chörli das Publikum. Auf Rugguserli-Naturjodel folgten Adventsliedern bis «Oh du Fröhliche», immer schön ins Appenzellische übersetzt.

Im Wechsel traten die Liberty Band und das Engel-Chörli auf. Die Brass Band begeisterte mit «Gaudete», dann mit «Little Red Bird», das Marlies Ledergerber mit einem Bariton-Solo bereicherte. Und schon sangen wieder die Engel-Chörler, derart herzerwärmend, dass diese Stimmen direkt unter die Haut krochen und auch die Töne der Bläser bis zu «White Christmas» und «Silent Night». Stehende Ovationen. Das Engel-Chörli löste mit der Zugabe «Paradiso» plus Afrika-Feeling so viel Freude aus, dass der Applaus die Kirche beben liess.